Lampedusa

Die "Ocean Viking" hat am Samstagmorgen die Erlaubnis bekommen, im Hafen von Lampedusa anzulegen. Auf dem Rettungsschiff befinden sich über 80 Bootsflüchtlinge.

Die Flüchtlinge an Bord des Rettungsschiffs "Ocean Viking" dürfen in Italien an Land gehen. Die italienischen Behörden hätten dem Schiff die Einfahrt in den Hafen der Mittelmeerinsel Lampedusa erlaubt, teilte die Hilfsorganisation SOS Méditerranée mit.

Zuvor hatte ein italienischer Staatsanwalt die Beschlagnahmung des seit Tagen vor der Insel Lampedusa liegenden Schiffs angeordnet.

Sie lachen und recken die Fäuste in die Höhe: In der Nacht zu Mittwoch endet für die Migranten und Helfer auf dem Schiff "Open Arms" eine zermürbende, fast dreiwöchige Hängepartie. In Lampedusa können sie von Bord gehen.

Es könnte kaum absurder sein: Auf dem Rettungsschiff «Open Arms» ist die Lage außer Kontrolle. Migranten springen ins Wasser. Nun entscheidet die Justiz. Und stellt andere Pläne wieder auf den Kopf.

Am Dienstag sind mehrere Menschen von Bord des spanischen Rettungsschiffes "Open Arms" gesprungen, um die italienische Insel Lampedusa schwimmend zu erreichen. Seit fast drei Wochen ist das Schiff auf dem Meer unterwegs.

Der Kapitän der vor Lampedusa gestrandeten "Open Arms" hat das Rettungsschiff mit über 100 Migranten an Bord vor Tagen eine tickende Bombe genannt. Jetzt ist die Lage eskaliert: Verzweifelte Flüchtlinge sprangen ins Meer. 

Da die Krise ohnehin entfesselt ist, platzt es aus Italiens sonst so zurückhaltendem Regierungschef Conte heraus. Er greift seinen Innenminister Salvini an - Ausgang offen.

Mehrere Schiffe mit geretteten Migranten an Bord warten bisher vergebens auf dem Mittelmeer auf einen sicheren Hafen. Einige Menschen brauchen besonders schnell Hilfe. In Frankreich und in Italien stehen weitere Schiffe zum Ablegen bereit.

Über die umstrittene Rettungsaktion von "Sea-Watch 3"-Kapitänin Carola Rackete im Mittelmeer wird auch Wochen später noch emotional diskutiert. Klar ist: Sie hatte die Pflicht, den Geflüchteten in Seenot zu helfen. Aber hatte sie auch das Recht, sie nach Lampedusa zu bringen? Ein Gespräch über die komplexe Gesetzeslage auf See.

In der Dauerkrise um Rettungsschiffe für Migranten legt sich Bundesinnenminister Horst Seehofer mit seinem italienischen Kollegen Matteo Salvini an. Der antwortet mit einer Provokation. Das deutsche Schiff "Alan Kurdi" dreht frustriert ab.In der Dauerkrise um Rettungsschiffe für Migranten legt sich Bundesinnenminister Seehofer mit seinem italienischen Kollegen Salvini an. Der antwortet mit einer Provokation. Das deutsche Schiff "Alan Kurdi" dreht frustriert ab und nimmt Kurs Richtung Malta.

Die Rettungsschiffe "Alan Kudri" und "Alex" liegen mit über 100 Migranten an Bord vor Italien, doch die Regierung bleibt hart, lässt sie nicht anlegen. Deutschland hat angeboten, einen Teil der Flüchtlinge aufzunehmen, doch gelöst ist das Problem damit noch lange nicht. Pro Asyl nennt das Tauziehen der EU-Staaten "unwürdig" und "erbärmlich". 

Das deutsche Rettungsschiff "Alan Kurdi" mit 65 Migranten an Bord fährt auf die italienische Insel Lampedusa zu. Italiens Innenminister Salvini will den Kutter nicht anlegen lassen. Aber die Retter sehen das Recht auf ihrer Seite.

An "Sea-Watch"-Kapitänin Carola Rackete scheiden sich aktuell die Geister. Die einen feiern sie als Verteidigerin der Menschenrechte, andere wollen die 31-Jährige am liebsten im Gefängnis sehen. Doch wie wurde sie eigentlich das, was sie ist? 

Die Kapitänin der deutschen Hilfsorganisation Sea-Watch, Carola Rackete, kommt wieder frei. Ein italienischer Ermittlungsrichter hob den Hausarrest gegen die 31-Jährige wieder auf, wie die Nachrichtenagentur Ansa am Dienstagabend berichtete.

Die deutsche Kapitänin Carola Rackete steht in Italien unter Hausarrest, weil sie ihr Schiff mit 40 Migranten an Bord trotz eines entsprechenden Verbots nach Lampedusa gesteuert hat. Während sich SPD und Grüne uneingeschränkt hinter die 31-Jährige stellen, kommen von CDU und AfD kritische Stimmen. 

Eine aus Niedersachsen stammende Kapitänin bringt 40 Migranten unerlaubt nach Italien. Dafür muss sich Carola Rackete nun rechtfertigen. Ihr Vater sagt, sie sei keine Revoluzzerin - sondern rational.

Carola Rackete, Kapitänin des Rettungsschiffs "Sea-Watch 3", hat ihre Entscheidung verteidigt. Sie war unerlaubt in den Hafen von Lampedusa gefahren und deswegen festgenommen worden.

Jan Böhmermann und Klaas Heufer-Umlauf bitten um Spenden für Seenotretter. Am Sonntagmorgen waren bereits Spenden von über 140.000 Euro eingegangen.

Kapitänin Carola Rackete hat das Rettungsschiff "Sea-Watch 3" in den Hafen von Lampedusa gesteuert. Dort wurde die Deutsche sofort festgenommen und das Schiff beschlagnahmt. Damit ist eine neue Eskalationsstufe im Streit um die Seenotrettung erreicht. Das Ende zeigt, dass beide Seiten bereit sind, bis zum Äußersten zu gehen.

Die deutsche Kapitänin Carola Rackete hat das Rettungsschiff "Sea Watch 3" in den Hafen von Lampedusa gesteuert. Kaum angekommen, wird sie von Polizisten abgeführt und das Schiff beschlagnahmt. Ihr drohen mehrere Jahre Haft.

Die Hängepartie für 42 gerettete Migranten und die Crew der deutschen Hilfsorganisation Sea-Watch geht weiter. 

Die deutsche Hilfsorganisation Sea-Watch ist mit ihrem Rettungsschiff trotz eines Verbots in italienische Gewässer gefahren und riskiert damit eine Strafe.

Mit einer Dokumentation über Flüchtlinge holt Gianfranco Rosi den wichtigsten Preis der Berlinale. Den Film will der Italiener demnächst auch dort vorführen, wo er entstanden ist.

An diesem Thema kommt auch die Berlinale nicht vorbei: Ein italienischer Flüchtlingsfilm holt den Hauptpreis des Festivals. Auf den deutschen Film fällt kein Glanz ab.