Nach dem Champions-League-Finale war PSG-Star Neymar in Tränen aufgelöst. Bereits kurz nach Abpfiff war Bayerns David Alaba bei ihm, um ihn zu trösten. Nun hat Alaba im Bayern-Podcast darüber gesprochen, wie es zu der Szene kam.

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Im Podcast des FC Bayern München hat Triple-Sieger David Alaba über die Szene gesprochen, in der er nach Abpfiff des Champions-League-Finales seinen Gegenspieler Neymar tröstete. Der hatte nach der Pleite seine Tränen nicht zurückhalten können.

Wie Alaba im "FC Bayern Podcast", der einen Tag nach dem Finale bei der Begrüßung der Mannschaft in der Allianz Arena aufgenommen wurde, erzählt, habe sich die Situation "irgendwie so ergeben".

"Ich glaube, er ist ein Spieler, der sehr viel Druck auf sich hat, der sehr viel Last auf sich trägt, der auch den ganzen Klub auf seinen Schultern trägt", sagt Alaba.

Alaba: "Wir lieben alle diese Sportart"

Es sei beeindruckend für Alaba, wie Neymar das mache, trotzdem immer ein Lächeln im Gesicht zu haben. "Das ist wichtig. Wir lieben alle diese Sportart", erklärt Alaba.

Neymar hatte sich viel vorgenommen und wollte im Endspiel Geschichte schreiben und Paris Saint-Germain zum lange ersehnten ersten Titel in der Königsklasse führen. Er hatte während der Partie sogar die 1:0-Führung auf dem Fuß, scheiterte jedoch in der 18. Spielminute an Bayern-Torwart Manuel Neuer.

Im weiteren Spielverlauf blieb der Brasilianer blass, verlor viele Bälle. Am Ende siegten die Münchner mit 1:0 und gewannen dadurch nach 2013 zum zweiten Mal das Triple.

Für den Österreicher sei der erneute Triple-Gewinn ein Gefühl, "das man nicht beschreiben kann. Wir sind sehr happy und dankbar, dass wir diesen Triumph feiern können", sagt der 28-Jährige.

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