Der Abend endet durchwachsen für die österreichischen Mannschaften. Während RB Salzburg das 2:0 gegen OGC Nizza feiert, herrscht Trübsal bei Austria Wien.

Red Bull Salzburg zeigt mit dem Einsatz von Hee-chan Hwang ein goldenes Händchen. Salzburg-Trainer Oscar Garcia war sich durchaus bewusst, dass es gegen den Gastgeber, der immerhin Erster der französischen Ligue 1 ist, schwer wird: "Natürlich haben wir auch da das Ziel, zu gewinnen. Aber wir wissen sehr genau, wie schwierig dies sein wird", sagte er gegenüber Sport1.

Hwang schießt in der 72. Minute per Kopfball das erste Tor. Das gab den Bullen, die in der ersten Halbzeit viele Chancen vergaben, neue Kraft. Beflügelt durch das erste Tor macht der Südkoreaner gleich weiter, nimmt den Ball mit der Brust an und schießt von links das zweite Tor für die Salzburger.

Danach hat RB freie Bahn, das Team spielt weiter souverän, OGC Nizza bleibt blass. Konrad Laimer, der nach einer Gelben Karte im nächsten Spiel gegen den FK Krasnodar zuschauen muss, gegenüber Sport1: "Wir haben hier heute den Sieg über weite Strecken verdient. Auf unsere Leistung können wir stolz sein. Wenn man hier gewinnt, beim Ersten der französischen Liga, hier den Gegner dominiert, kann man schon stolz sein. Ich bin mir sicher, dass die Jungs das in Krasnodar schaffen können."

Pech für Austria Wien

Austria Wien musste gegen den AS Roma ran - und die Erfolgswelle der vergangenen Wochen hielt nicht an. Beide Vereine standen vor dem Spiel punktgleich an der Spitze der Gruppe E. Gleich in der zweiten Spielminute schießt Austria das erste Tor, nur drei Minuten später schießt Bruno Peres jedoch den Ausgleich, in der 18. Minute steht es 1:2 für den AS Roma.

In der 89. Minute kam noch einmal ein kurzer Hoffnungsschimmer für Austria auf, Alexander Grünwald schießt das 2:4, aber das konnte die Österreicher auch nicht mehr retten. Trotz eines phasenweisen guten Spiels musste die Mannschaft sich den Italienern geschlagen geben und rutsche auf Rang zwei in der Gruppe E ab.

Rapid auf drittem Platz

Der österreichische Rekordmeister Rapid Wien trat mit einigen Ausfällen an, besonders die Defensive leidet darunter. Das nützte jedoch herzlich wenig, in der 34. Minute fiel das erste Tor für Sassuolo Calcio durch Gregoire Defrel, elf Minuten später stand es schon 2:0 für die Italiener.

In der zweiten Halbzeit zeigten sich die Österreicher nervös und ließen sich von Sassuolo austricksen. Dann in der 86. Minute das erste Tor für Rapid - geschossen von Matei Jelic, vier Minuten später durch Giorgi Kvilitaia der Ausgleich. Damit gewinnt Rapid nicht nur ein bisschen Selbstvertrauen zurück - nein, auch die Chance im Europacup doch noch zu überwintern steigt wieder.

(mh)