Zwischen Larry Kayode und der Wiener Austria hängt der Haussegen ordentlich schief. Nun droht AG-Vorstand Markus Kraetschmer dem Stürmer sogar. Grund dafür sind eine spontane Absage sowie der offensichtliche Wechselwunsch des Nigerianers.

Larry Kayode sollte Austria Wien heute im Rückspiel der Europa-League-Quali bei AEL Limassol (ab 18:00 Uhr bei uns im Liveticker) wieder zur Verfügung stehen. So war zumindest der Plan.

Absage für wichtiges Spiel auf Zypern

Allerdings sagte der Nigerianer die Reise nach Zypern kurzfristig ab.

Trainer Thorsten Fink meint, der 24-Jährige sei weiterhin psychisch und körperlich nicht in der Lage, der Austria weiterzuhelfen.

"Schade, aber ich kann niemanden zwingen", wird der Deutsche in der "Krone" zitiert. "Als Trainer bist du leider gegen so etwas machtlos. Natürlich hatten wir auf Larry gehofft."

Will Kayode seinen Abgang aus Wien erzwingen?

Natürlich wird nun fleißig spekuliert, ob die Absage Kayodes damit zu tun haben könnte, dass dieser seinen Wechsel ins Ausland forcieren will.

Zuletzt machten Gerüchte um ein Offert von Deportivo Alaves die Runde. Die von den Spaniern offenbar gebotene Ablösesumme von drei Millionen Euro scheint den Wienern aber nicht auszureichen.

AG-Vorstand Markus Kraetschmer machte nun in der "Krone" deutlich: "Kommt ein vernünftiges Angebot, kann Kayode gehen, wenn nicht, bleibt er".

Kraetschmer droht mit finanziellen Konsequenzen

Die Entscheidung, ob er im Falle eines Verbleibs auch spiele, liege beim Trainer.

Zugleich drohte Kraetschmer Kayode mit finanziellen Konsequenzen: "Wenn er weiter nicht in der Lage ist, zu spielen, spürt er das auf dem Lohnzettel, Prämien gibt es keine."

Auch Sportchef Franz Wohlfahrt äußerte sich zu der Personalie. Es handele sich um einen "laufenden Prozess". Vertraglich ist Kayode eigentlich noch bis 2019 an Austria Wien gebunden.