Joachim Löw hat Nationalspieler Mats Hummels für dessen Entscheidung in Schutz genommen, trotz einer leichten Erkältung ins Bundesliga-Spitzenspiel Bayern München gegen Borussia Dortmund zu gehen.

Mehr Sportthemen finden Sie hier

"Er hatte am Spieltag morgens leichte Erkältungssymptome, aber kein Fieber und keinen grippalen Infekt", sagte der Bundestrainer am Tag vor dem Test-Länderspiel der deutschen Fußball-Nationalelf am Donnerstag in Leipzig gegen Russland.

"In so einem Spiel möchte jeder spielen, gerade Mats, der aus Dortmund kommt", bemerkte der DFB-Chefcoach nach einem Gespräch mit dem Münchner Verteidiger.

"Spricht für seinen Ehrgeiz"

"Es spricht für seinen Ehrgeiz, er war ganz einfach ehrlich." Nach der Pause hatte Hummels gemerkt, dass er nicht mehr mit höchster Konzentration spielen konnte. Nach 65 Minuten wurde er beim Stand von 2:1 für die Bayern ausgewechselt, Spitzenreiter Dortmund gewann noch 3:2. Hummels hatte danach eingestanden, nicht richtig fit gewesen zu sein.

Wie Löw mit dem 29-jährigen Innenverteidiger Hummels für die beiden abschließenden Länderspiele des Jahres gegen Russland und Holland plant, ließ er am Mittwoch offen.  © dpa

Bildergalerie starten

Allzweckwaffe des DFB: Glücksgriff Horst Hrubesch geht mit Remis in Rente

Einst hat er gelernt, Dächer zu decken. Beim DFB legte Horst Hrubesch in seinem Leben als Trainer ganz viele Fundamente. Zuletzt bei den Frauen. Mit 67 ist für das frühere Kopfballungeheuer Schluss mit Fußball.