Er habe sie "nicht verbannt", aber er plane die Qualifikation zur EM 2020 und das Turnier selbst ohne Mats Hummels, Jérôme Boateng und Thomas Müller: Bundestrainer Joachim Löw untermauert in der mit Spannung erwarteten, ersten Pressekonferenz nach dem Rausschmiss des Bayern-Trios seine Entscheidung.

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Für Mats Hummels, Jérôme Boateng und Thomas Müller wird es keine Comeback-Chance von Joachim Löw geben. Das unterstrich der Bundestrainer auf einer Pressekonferenz am Freitag in Frankfurt.

Löw lässt an Entscheidung keinen Zweifel

Er habe den drei Münchner Ex-Weltmeistern ehrlich und klar gesagt: "Ich plane ohne euch die Qualifikation und die EM."

Alles andere wäre ein "Eiertanz gewesen", unterstrich Löw vor den ersten Spielen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft 2019.

Es sei seine Aufgabe als Bundestrainer, den Spielern "klar aufzuzeigen, wie ich denke". Er wolle nun den jungen, neuen Spielern die Möglichkeit geben, "sich zu entwickeln".

Steigern müssten sich aber alle Nationalspieler, gerade auch vor dem Hintergrund der mit dem Aus nach der Vorrunde blamabel verlaufenen WM in Russland.

Erstes Länderspiel 2019 gegen Serbien

Zum Länderspielauftakt 2019 trifft die deutsche Nationalmannschaft am kommenden Mittwoch in einem Testspiel in Wolfsburg auf Serbien.

Vier Tage später folgt in Amsterdam gegen die Niederlande der schwere Auftakt in der EM-Qualifikation. Weitere Gruppengegner sind Nordirland, Weißrussland und Estland. (dpa/hau)

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Diese Nationalspieler dienten unter Joachim Löw aus

Kein Nationaltrainer weltweit ist länger im Amt als Joachim Löw. 2004 als Assistent Jürgen Klinsmanns angetreten, amtiert Löw seit 2006 als dessen Nachfolger. In dieser Zeit mischte Löw sein Personal mehrmals durch. Jerome Boateng, Mats Hummels und Thomas Müller sind in dieser Reihe nur die jüngsten "Opfer".