Michael Hayböck kann nicht am Dreikönigsspringen am Bergisel teilnehmen: Wie sein deutscher Kollege Severin Freund muss er derzeit das Bett hüten.

Nach dem deutschen Weltmeister Severin Freund muss auch ÖSV-Ass Michael Hayböck auf einen Start am Bergisel verzichten. Der Oberösterreicher fällt wegen einer Virusinfektion aus.

Wie der ÖSV über seine offizielle Skisprung-Seite auf Facebook mitteilt, hat Hayböck einen grippalen Infekt ausgefasst. Für das letzte Springen der Vierschanzentournee in Bischofshofen am kommenden Freitag will er wieder fit sein.

"Michael hat einen grippalen Infekt erwischt, der mit einer Magen-Darm-Infektion einhergeht", wird Teamarzt Peter Baumgartl in einer Aussendung zitiert. "Leider ist er so geschwächt, dass er heute nicht starten kann. Wir sind aber zuversichtlich, dass er bis zum Bewerb in Bischofshofen wieder einsatzfähig sein wird".

Hoffnung ruht auf Stefan Kraft

"Ich mag die Bergiselschanze sehr, ich habe dort meine ersten Weltcup-Punkte geholt und weiß, dass ich dort weit springen kann", sagte Stefan Kraft im Vorfeld des Bergiselspringens. "Das Selbstvertrauen passt, das Umfeld passt. Ich kann es derzeit sehr genießen", betonte der Salzburger, der in der Tourneewertung aktuell knapp hinter dem Polen Kamil Stoch auf Platz zwei liegt.

Im Kampf um die Gesamtwertung gilt der Fokus am Mittwoch den beiden letzten Startern. Um 12:30 geht der Probedurchgang über die Bühne, um 14:00 Uhr startet der 1. Wertungsdurchgang. Quali-Sieger Kraft (134,5 Meter) und der Gesamtführende Stoch, der die Qualifikation erneut ausgelassen hatte, treffen im direkten Duell aufeinander.

Auch die japanische Skisprung-Legende Noriaki Kasai freut sich auf den Bergisel: Für ihn wird es das 100. Springen bei der Tournee. "Unglaublich", kommentierte Kasai im ORF - auf Deutsch. (ank)

Pep Guardiola wie er leibt und lebt: Trotz des 2:1-Siegs seines Klubs Manchester City in der Premier League gegen den FC Burnley war der Katalane sichtlich angefressen. Das bekam ein Journalist der britischen "BBC" im Interview deutlich zu spüren.