Harald Lesch

Harald Lesch ‐ Steckbrief

Name Harald Lesch
Beruf Astrophysiker, Naturphilosoph, Wissenschaftsjournalist, Fernsehmoderator, Hörbuchsprecher
Geburtstag
Sternzeichen Krebs
Geburtsort Gießen, Hessen
Staatsangehörigkeit Bundesrepublik Deutschland
Familienstand verheiratet
Geschlecht männlich
Haarfarbe Grau
Augenfarbe Blau
Links YouTube-Kanal: Terra X Lesch & Co

Harald Lesch ‐ Wiki: Alter, Größe und mehr

Harald Lesch ist ein deutscher Astrophysiker, Naturphilosoph, Wissenschaftsjournalist, Fernsehmoderator und Hörbuchsprecher. An der Ludwig-Maximilians-Universität München arbeitet er als Professor für Physik. Auch an der Hochschule für Philosophie München ist er tätig. Im Fernsehen sieht man Lesch vornehmlich im BR und im ZDF. Auf ZDFneo hat Lesch zahlreiche eigene Sendungen.

Geboren wurde Harald Lesch am 28. Juli 1960 in Gießen, Hessen. Nachdem er sein Abitur an der Theo-Koch-Schule in Grünberg erfolgreich absolviert hatte, studierte Lesch Physik und Philosophie an der Justus-Liebig-Universität in Gießen, wechselte später aber an die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

Dort schrieb er 1984 eine Diplomarbeit mit dem Thema "Wechselwirkung des Sonnenwindes mit dem interstellaren Medium". Anschließend promovierte er mit seiner Dissertation über "Nichtlineare Plasmaprozesse in aktiven galaktischen Kernen" am Max-Planck-Institut für Radioastronomie. Fortan durfte sich der Gießener Dr. rer. nat. Harald Lesch nennen.

Seit Mitte der 1990er Jahre ist Lesch an verschiedenen Universitäten tätig. Er ist Teil des Lehrstuhls für Astronomie und Astrophysik der Universitätssternwarte der Ludwig-Maximilians-Universität in München, wo er auch als Professor für Physik arbeitet. An der Hochschule für Philosophie München unterrichtet er Naturphilosophie.

Lesch hat darüber hinaus zahlreiche Bücher und Hörbücher veröffentlicht, darunter den Bestseller "Die kürzeste Geschichte allen Lebens".

Lesch ist vor allem als Moderator bekannt. Sein Debüt vor der Kamera hatte er 1998 in der Sendereihe "alpha-Centauri" beim Sender BR-alpha. Die Sendung moderierte er bis 2007. Es entwickelte sich eine Medienpräsenz. Bei BR-alpha wurden weitere Formate mit dem Physiker produziert, darunter "Lesch & Co".

Auch der Pay-TV-Spartenkanal SciFi wurde auf Lesch aufmerksam, wo der Wissenschaftler die Vortragsserie "Star Trek – Science vs. Fiction" in mehreren Folgen wissenschaftlich fundierte. 2007 moderierte er die wöchentliche Sendung "sci xpert – Leschs Universium". Anschließend ging es zum ZDF.

Spätestens 2008 war Lesch deutschlandweit bekannt, nachdem er regelmäßig durch die ZDF-Sendung "Abenteuer Forschung" geführt hatte. Für die Folge "Drillen oder Chillen? Der Weg zum Superkind" wurde er 2012 mit dem Bayrischen Fernsehpreis bedacht. Seit 2014 heißt die Reihe "Leschs Kosmos". Weitere Formate sollten folgen.

Seit 2009 ist Lesch Gastgeber der Terra-X-Reihe "Faszination Universum" im ZDF. Zudem hatte er von 2010 bis 2017 sein eigenes Format "Frag den Lesch", eine viertelstündige Sendung, durch die später der YouTube-Kanal "Terra X Lesch & Co" entstand.

Lesch ist mehrfacher Preisträger und durfte neben dem Bayrischen Fernsehpreis 2020 den Deutschen Fernsehpreis und den Bayrischen Buchpreis entgegennehmen. Im gleichen Jahr erhielt er auch die Ehrennadel der Deutschen Physikalischen Gesellschaft.

Seit August 2020 ist Lesch in zweiter Ehe mit der promovierten Astronomin Cecilia Scorza verheiratet. Er hat einen Sohn aus erster Ehe.

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