• Die WM-Qualifikation in Europa ist (fast) vorbei, die Gruppenersten und Gruppenzweiten stehen fest und damit auch die direkt qualifizierten Mannschaften und jene, die noch den zweiten Bildungsweg über die Playoffs nehmen müssen.
  • Insgesamt acht Spieler hat auch Borussia Dortmund freigestellt - aber wie ist es denen in den letzten Tagen ergangen und wie haben sie sich bei und mit ihren Nationalmannschaften geschlagen? Ein Überblick.

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Marco Reus und Julian Brandt (Deutschland):

Lediglich zwei Spieler musste der BVB dieses Mal an die deutsche Nationalmannschaft abstellen. Reus spielte gegen Liechtenstein von Beginn an und er spielte gut; steuerte beim Kantersieg einen Treffer bei und bekam danach von Bundestrainer Hansi Flick eine Pause: Reus musste den Trip zum letzten Spiel nach Armenien nicht antreten. Dort durfte dann Brandt noch eine halbe Stunde spielen und sein "Comeback light" rund machen. Deutschland war schon vor dem Doppel-Spieltag für die Endrunde qualifiziert, beide Partien gegen die Fußballzwerge also ein besseres Schaulaufen ohne sportlichen Wert.

Thomas Meunier, Axel Witsel, Thorgan Hazard (Belgien):

Belgien löste das Ticket zur WM mit einem 3:1-Sieg über Estland am vorletzten Spieltag - auch dank tatkräftiger Unterstützung des BVB-Trios. Meunier und Witsel standen in der Startelf, Hazard wurde Mitte der zweiten Hälfte für seinen Bruder Eden eingewechselt und entschied die Partie wenige Minuten später mit seinem Treffer zum 3:1. Damit vermied Belgien ein potenziell ungemütliches Endspiel beim einzigen Verfolger Wales am Dienstagabend. Da spielten Witsel und Hazard durch, Meunier wurde ausgewechselt.

Jude Bellingham (England):

Bellingham war nach seiner abgesprochenen (Zwangs-)Pause in der letzten Länderspielpause nun wieder dabei und einer der Vielspieler der Three Lions. Platz eins half Bellingham beim 5:0 über Albanien zu sichern, allerdings wurde der Mittelfeldspieler da erst eine gute halbe Stunde vor Schluss eingewechselt. Beim abschließenden Spaziergang in San Marino (10:0 für England) stand Bellingham dann zwar 90 Minuten auf dem Platz. Die Partie gegen den allenfalls fünftklassigen Gegner war aber wohl nicht mehr als ein lockeres Auslaufen vor der Rückkehr nach Dortmund.

Manuel Akanji (Schweiz):

Akanji entschied mit der Schweiz das Kopf-an-Kopf-Rennen in Gruppe C gegen Europameister Italien für sich - und dürfte sogar recht ausgeruht nach Dortmund zurückkehren. Der Innenverteidiger spielte im vorentscheidenden Spiel in Rom (1:1) durch, holte sich dabei aber eine Gelb-Sperre ab und verpasste damit das letzte Gruppenspiel gegen Bulgarien. Die Schweiz siegte auch ohne den Dortmunder locker und ist im nächsten Winter dabei. Und Akanji bekam nach über 20 Pflichtspielen in dieser Saison endlich eine kleine Verschnaufpause.

Donyell Malen (Niederlande):

Den ersten Matchball in Montenegro hatte die Niederlande leichtfertig vergeben und schickte sich selbst ins Do-or-die-Spiel gegen Norwegen. Bei der schlechtesten (zweiten) Halbzeit seit Jahren in Montenegro stand Malen auf dem Platz, Bondscoach Louis van Gaal brachte den Dortmunder zur Pause ins Spiel. Im Endspiel gegen Norwegen verzichgtete Van Gaal dann komplett auf Malen, der 90 Minuten nur auf der Bank saß. Die Niederlande siegte nach einer Zitterpartie 2:0 - und Malen kehrte ziemlich ausgeruht nach Dortmund zurück.

USA, Costa Rica, San Jose, Christian Pulisic, Keylor Navas, WM 2022, Qualifikation, Concacaf
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