Riesen-Sensation in St. Moritz: Erik Guay schreibt Super-G-Geschichte. Und es überrascht noch ein zweiter Kanadier. Einzig Kjetil Jansrud drängt sich zwischen die beiden Landsmänner.

Die Kanadier trumpfen in St. Moritz auf: Altmeister Erik Guay sichert sich Gold - und zwei Rekorde. Er löst Hannes Reichelt als bisher älten Weltmeister der Ski-Historie ab und holt zudem das erste Super-G-Gold der Geschichte für Kanada.

Reichelt war bei seiner Goldmedaille vor zwei Jahren 34 Jahre und 8 Monate alt. Guay - der Abfahrts-Weltmeister von 2011 - toppt seinen Vorgänger deutlich: Er ist 35 Jahre und 6 Monate alt.

Die Silbermedaille sicherte sich der Norweger Kjetil Jansrud (+ 0,45 Sekunden). Lang sah es nach einem doppelten Medaillenregen für die Speed-Elche aus - bis ein völlig entfesselter Manuel Osborne-Paradis mit Startnummer 26 auf Platz drei vorfuhr (+ 0,51 Sekunden) und Aleksander Aamodt Kilde auf Rang vier verdrängte (+ 0,54 Sekunden).

Bester Österreicher wurde Vincent Kriechmayr auf Platz fünf (+ 0,88 Sekunden) vor Hannes Reichelt (Platz zehn, 1,09 Sekunden Rückstand) und Max Franz (Platz 13, 1,37 Sekunden Rückstand). Matthias Mayer war zu direkt dran und ließ ein Tor aus.

Auch die Schweizer überzeugten im Super-G diesmal nicht: Carlo Janka belegte als Schnellster bei der Heim-WM Rang acht (+ 0,99 Sekunden), Beat Feuz wurde mit 1,13 Sekunden Verspätung Zwölfter. (ank)