Hannes Reichelt

Hannes Reichelt ‐ Steckbrief

Name Hannes Reichelt
Beruf Alpiner Skisportler
Geburtstag
Sternzeichen Krebs
Geburtsort Altenmarkt im Pongau (Österreich)
Staatsangehörigkeit Österreich
Größe 184 cm
Familienstand verheiratet
Geschlecht männlich
Links www.hannes-reichelt.com

Hannes Reichelt ‐ Wiki: Alter, Größe und mehr

Als Johannes Reichelt wurde der Skirennläufer am 5. Juli 1980 in Altenmark im Pongau geboren. Seine Familie betreibt ein Vier-Sterne-Hotel in Radstadt im österreichischen Bundesland Salzburg.

Nach der Hauptschule besuchte Hannes Reichelt die Skihandelsschule Schladming. Den Ski-HAK-Aufbaulehrgang schloss er dort 2002 mit der Maturaprüfung ab. 1999 trat er ins Team seines Clubs, dem SC-Sparkasse Radstadt, ein und wurde in den C-Kader des Österreichischen Skiverbands aufgenommen. Nun nahm seine Karriere auch international Fahrt auf: 2000 brachte der Skirennläufer von der Juniorenweltmeisterschaft zwei Medaillen mit nach Hause. In der darauf folgenden Saison landete er beim Super-G von Altenmarkt-Zauchensee den ersten Sieg und kam in der Gesamtwertung auf den vierten Platz. Im Folgejahr war er ähnlich erfolgreich.

Im November 2003 brach sich Hannes Reichelt das Schlüsselbein. Erst zwei Jahre später gelang es ihm, an seine alten Erfolge anzuknüpfen. Bei den Olympischen Winterspielen 2006 landete er auf dem zehnten Platz und wurde österreichischer Meister im Riesenslalom. Ein Höhepunkt seiner Karriere war der Sieg im Super-G-Weltcup 2007/08. 2011 holte er bei der Weltmeisterschaft Silber, 2015 feierte er seinen ersten WM-Sieg. Im Sommer 2016 musste sich Hannes Reichelt zum zweiten Mal einer Operation an der Lendenwirbelsäule unterziehen. Inwiefern sich das auf seine sportliche Karriere auswirken wirkt, bleibt abzuwarten. 2016 führte Hannes Reichelt seine langjährige Freundin Larissa in ihrer Heimat Meran vor den Traualtar. Auf Facebook postete er ein Hochzeitsfoto mit den Worten "Schönster Tag im Leben!" und erntete dafür 30.000 Likes (Stand: 1.11.16). Geschwindigkeit ist für Hannes Reichelt nicht nur auf der Piste ein Thema. Er ist ein begeisterter Hobby-Pilot. Außerdem engagiert er sich für die Stiftung "Wings for Life", die sich für querschnittsgelähmte Menschen einsetzt.

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Hannes Reichelt ist bei den Ermittlungen zur Doping-Affäre rund um die Nordische Ski-WM befragt worden. In der "Operation Aderlass" geht es primär um Blutdoping.

Der österreichische Skirennfahrer Marco Schwarz muss die Saison wegen einer schweren Verletzung beenden.

Mit einem norwegischen Doppelsieg endet die Abfahrt der Männer bei der Alpinen Ski-WM. Nach einer Verschiebung des Rennstarts um eine Stunde, siegt Kjetil Jansrud vor Landsmann Aksel Lund Svindal. Dritter wird der Österreicher Vincent Kriechmayr.

Am zweiten Wettkampftag der Alpinen Ski-WM in Are gewinnt Dominik Paris aus Italien den Super-G der Männer vor den zeitgleichen Konkurrenten Johan Clarey aus Frankreich und Vincent Kriechmayr aus Österreich. Bester Deutscher wird Kitzbühel-Sieger Josef Ferstl.

Zum dritten Mal nach 2013 und 2017 gewinnt der Italiener Dominik Paris die legendäre Hahnenkammabfahrt auf der Streif in Kitzbühel. Beat Feuz aus der Schweiz wird mit genau zwei Zehntelsekunden Rückstand Zweiter. Otmar Striedinger rast für Östereich aufs Podium und Landsmann Andreas Danklmaier mit Nummer 41 auf Rang fünf. Josef Ferstl überrascht für den DSV.

Aksel Lund Svindal ist Olympiasieger in der Abfahrt. Der Norweger entscheidet den Hunderstel-Krimi für sich. Weltmeister Beat Feuz erkämpft Bronze. Österreich erlebt ein Debakel in Pyeongchang. Thomas Dreßen verpasst die erhoffte Medaille. 

Der Sieg von Thomas Dreßen auf der Streif ist eine Sensation, die DSV-Hoffnung hat damit endgültig den Sprung in die Weltspitze geschafft. Eine Tragödie hat sein Leben überschattet - ihn aber vielleicht auch dorthin gebracht, wo er heute ist.

"Da pfeifen die Komantschen". Armin Assinger ist seit 1995 als Co-Kommentator des ORF bei Skirennen tätig und lieferte im Laufe der Jahre jede Menge lustige Sager. Grund genug für unsere Redaktion seinen Kommentar zur heutigen Hahnenkamm-Abfahrt mit einem Minutenprotokoll zu begleiten.

Es ist das wichtigste Rennen im Weltcup - und erstmals seit fast vier Jahrzehnten darf sich wieder einmal ein Deutscher feiern lassen! Der junge Oberbayer Thomas Dreßen krönt ...

Gute Ergebnisse für Matthias Mayer und Hannes Reichelt beim Super-G von Kitzbühel. Für den ganz großen Wurf hat es beim Heimrennen auf der Streif für den ÖSV aber nicht gereicht.

"Brutal", "Mühsam und zäh" oder sogar "Katastrophe": Diese Worte finden Ski-Asse nach dem ersten Training für die Abfahrt in Kitzbühel. Die Bedingungen seien so schwierig, der Schneekontakt so gering - "da hätte ich fast Skispringer werden können", sagt etwa Hannes Reichelt.

Die Bilder von 2016 haben viele noch im Kopf: Horror-Stürze überschatteten damals die weltberühmte Hahnenkamm-Abfahrt in Kitzbühel. Hannes Reichelt und Aksel Lund Svindal gehörten damals zu denen, die es schwer erwischte. Nun stellen sie klar: Das darf nie wieder passieren.

​​​​​​​Mit bisher 218 gewonnenen Medaillen liegt Österreich auf Rang sechs im ewigen Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele. Auch für 2018 in Südkorea haben sich die Sportler vorgenommen, möglichst viel Edelmetall mit nach Hause zu bringen. Ob Biathlon, Ski Alpin, Skispringen oder Snowboard – die Medaillenkandidaten für Österreich stehen schon in den Startlöchern. 

Dort, wo er vor vier Jahren seine ersten Weltcuppunkte geholt hat, ist Vincent Kriechmayr am Freitag auch zum ersten Weltcupsieg gerast. 

Auch im Super-G von Lake Louise hat nur ein Läufer den ersten Saisonsieg für die ÖSV-Herren verhindert.

Beim Super-G der Herren in Kvitfjell hat am Ende Italiens Peter Fill triumphiert. Hannes Reichelt fuhr auf Platz zwei, gefolgt von dem Kanadier Erik Guay.

Zweite Abfahrt, zweiter Stockerlplatz - und dieses Mal steht er ganz oben: Kjetil Jansrud siegt in Kvitfjell - vor Peter Fill und Beat Feuz.

Die Abfahrt der Herren wird nicht nur ein Spektakel - sondern wohl auch eins der spannendsten Rennen überhaupt. Favoriten gibt es zuhauf. Aber sie alle müssen auf dem Weg zum Titel an einem Lokalmatadoren vorbei.

Riesen-Sensation in St. Moritz: Erik Guay schreibt Super-G-Geschichte. Und es überrascht noch ein zweiter Kanadier. Einzig Kjetil Jansrud drängt sich zwischen die beiden Landsmänner.

Mit Startnummer eins zum Sieg: Hannes Reichelt, ausgemachter Kritiker der neuen Startreihenfolge, ist diesmal Profiteur. In der zweiten Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen triumphiert der Salzburger vor einem Italiener und einem Schweizer.

Max Franz' Sieg in Gröden lässt einige schon wieder von der Rückkehr der ÖSV-Speed-Cracks in die Weltspitze träumen. Aber dafür ist es wohl noch zu früh. Es wartet noch jede Menge Arbeit.

Seit dieser Saison gilt eine neue Regelung für Speed-Rennen im Weltcup. Und das auch im Training. Hannes Reichelt findet das "eine Frechheit eigentlich".