• 21:50 Uhr: ➤ NRW verhängt ab Montag Spezialmaskenpflicht
  • 19:00 Uhr: Weitere Nachweise der Corona-Varianten in Deutschland
  • 15:23 Uhr: Homöopathin fälscht mutmaßlich Atteste für Corona-Leugner
  • 14:01 Uhr: Bei vielen Corona-Patienten wird eine Sepsis übersehen

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➤ NRW verhängt ab Montag Spezialmaskenpflicht

21:50 Uhr: Ab Montag müssen in Nordrhein-Westfalen OP-Masken, FFP2-Masken oder KN95-Masken in Bussen und Bahnen, Supermärkten, Arztpraxen und Gottesdiensten getragen werden. Das geht aus der neuen Coronaschutz-Verordnung des Landes hervor, die am Donnerstagabend veröffentlicht wurde.

"Soweit Kinder unter 14 Jahren aufgrund der Passform keine medizinische Maske tragen können, ist ersatzweise eine Alltagsmaske zu tragen", heißt es in der neuen Verordnung. Kinder bis zum Grundschulalter sind weiter von der Maskenpflicht ausgenommen. Wo man keine OP- oder FFP2-Maske tragen muss, gelten weitgehend die bisherigen Regeln für normale Alltagsmasken. Die muss man zum Beispiel weiter auf Spielplätzen benutzen.

Gestrichen wurde das allgemeine Alkoholverbot in der Öffentlichkeit. Lediglich der Verkauf ist zwischen 23 Uhr und 6 Uhr verboten. In Bayern war das Alkoholverbot in der Öffentlichkeit vor wenigen Tagen gekippt worden. Auch in NRW hatte es nach Medienberichten rechtliche Bedenken gegeben.

Die neue Coronaschutz-Verordnung stellt unterdessen strengere Regeln für Religionsgemeinschaften auf, was das Abhalten von Gottesdiensten angeht. Sie müssen den Behörden unter anderem gemeldet werden. Zuletzt hatte es immer wieder Ärger um Gottesdienste freikirchlicher Gemeinden in Nordrhein-Westfalen gegeben.

73-Jähriger aus Baden-Württemberg stirbt nach erneuter Corona-Infektion

Der Tod eines 73-jährigen Mannes in Baden-Württemberg wirft die Frage nach einer möglichen Immunität oder Teil-Immunität nach einer überstandenen COVID-19-Erkrankung auf. Der Senior hatte sich zum zweiten Male mit dem Coronavirus infiziert. (Teaserbild: Robert Michael/picture alliance/dpa)

Die weiteren Corona-News des Tages im Live-Ticker:

Weitere Nachweise der besonders infektiösen Corona-Varianten gefunden

19:00 Uhr: Im Zuge der verstärkten Suche nach den neuen Coronavirus-Varianten hat es in Deutschland weitere Treffer gegeben. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat bislang (Stand 21.1., 0.00 Uhr) 28 Nachweise der Variante B.1.1.7 aus sieben Bundesländern gemeldet bekommen, wie eine Sprecherin mitteilte. Die Variante war erstmals in Großbritannien aufgetaucht und gilt als besonders infektiös. Für die Variante, die sich zunächst in Südafrika stark verbreitete, waren dem RKI insgesamt 17 Fälle aus Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg bekannt. Die Meldungen können beim RKI allerdings zeitverzögert ankommen.

Am Donnerstag wurde erstmals in Sachsen eine Infektion mit der südafrikanischen Variante des Coronavirus bekannt.

In Berlin waren neben anderen Nachweisen allein auf einer Station des Humboldt-Klinikums bei neun Infizierten die britische Variante registriert worden, wie der landeseigene Vivantes-Konzern mitteilte. Bei den Fällen bei Patienten und Personal hieß es, die Ansteckungen seien nicht mit Reisen zu erklären.

Homöopathin fälscht mutmaßlich Atteste für Corona-Leugner

15:23 Uhr: Eine Ärztin mit homöopathischer Praxis soll massenhaft Atteste für Corona-Leugner ausgestellt und diese so von der Maskenpflicht entbunden haben.

Die 54-Jährige aus Duderstadt im Süden Niedersachsens erregte die Aufmerksamkeit der Polizei, als auf Anti-Corona-Demos auffällig viele Teilnehmer das Nichttragen einer Maske mit einem Attest aus ihrer Praxis belegten. Dies sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Göttingen.

"Es fiel auf, dass, egal ob die Leute aus Dortmund oder Hannover kamen, alle ein Attest von dieser Ärztin aus Duderstadt hatten", hieß es. Die Bescheinigungen hätten ausgesehen wie Blanko-Formulare, in die nur noch die Daten der Patienten eingetragen werden mussten. Die 54-Jährige sei durch mehrere Internetauftritte als Corona-Leugnerin bekannt, sagte der Justizsprecher.

Die Staatsanwaltschaft durchsuchte am Mittwoch die Räumlichkeiten in Südniedersachsen und stellte Unterlagen sicher. Für das Ausstellen falscher Gesundheitszeugnisse drohe der Frau eine Geldstrafe oder bis zu zwei Jahre Haft, sagte der Sprecher.

Heftiges Gerangel bei Corona-Debatte im tschechischen Parlament

17:49 Uhr: Die Debatte im tschechischen Parlament über eine Verlängerung des Corona-Notstands ist am Donnerstag eskaliert. Nachdem ihm wegen persönlicher Beleidigungen das Mikrofon ausgeschaltet worden war, lieferte sich der Abgeordnete Lubomir Volny ein heftiges Gerangel mit dem Sitzungspräsidenten Tomas Hanzel.

Andere Parlamentarier kamen diesem sofort zu Hilfe. "Wenn du hierher kommst, kriegst du Prügel", schrie Volny einen von ihnen an. Als gewählter Vertreter des Volkes habe er das Recht, sich äußern zu können: "So bringt ihr mich nicht zum Schweigen!"

Die Sitzung war live im Fernsehen zu sehen. Volny wurde nach dem Zwischenfall des Saales verwiesen. Er ist Vorsitzender der ultrarechten Bewegung "Die Einigen - Alternative für Patrioten". Der 47-Jährige war bereits zuvor aufgefallen, weil er im Rednersaal anders als die übrigen Abgeordneten keine Maske trug. Die Polizei prüft nach eigenen Angaben, ob eine Ordnungswidrigkeit wegen Verstoßes gegen die Hygieneregeln vorliegt.

Es wird erwartet, dass das Parlament einer erneuten Verlängerung des Corona-Notstands zustimmen wird. Der Ausnahmezustand ermöglicht es der Regierung, Grundrechte wie die Versammlungsfreiheit auszusetzen und Soldaten in Krankenhäusern einzusetzen. Seit Pandemiebeginn gab es in Tschechien mehr als 917.000 bestätigte Infektionen und 14.973 Todesfälle. Der EU-Mitgliedstaat hat rund 10,7 Millionen Einwohner.

Pfizer liefert weniger Impf-Ampullen an Besteller-Länder aus

17:39 Uhr: Der US-Pharmakonzern Pfizer liefert weniger Ampullen seines Corona-Impfstoffs an die Besteller-Länder aus. Der Konzern begründete dies am Donnerstag in einer E-Mail an die Nachrichtenagentur AFP mit einer Stellungnahme der EU-Arzneimittelbehörde EMA, wonach aus jedem Fläschchen bis zu sechs Impfdosen gezogen werden könnten.

Bisher ging Pfizer von fünf Dosen pro Flakon aus - und berechnete entsprechend die Zahl der zu liefernden Ampullen. Der Impfstoff wurde gemeinsam mit dem deutschen Unternehmen Biontech entwickelt.

"Wir halten unsere Lieferverpflichtungen gegenüber den Staaten ein", betonte Pfizer. Die Bestellungen hätten "immer auf einer Gesamtzahl von Dosen beruht und nicht von Ampullen". Die EMA hatte es den EU-Staaten am 8. Januar erlaubt, sechs Dosen aus jedem Fläschchen zu ziehen. Allerdings sind dafür spezielle Spritzen nötig, über die nicht alle Länder in ausreichender Zahl verfügen.

Pfizer hatte am vergangenen Freitag mitgeteilt, seine Lieferungen für drei bis vier Wochen verringern zu müssen. Als Grund nannte der US-Konzern Umbaumaßnahmen in einem Werk im belgischen Puurs, durch die die Produktionsmengen erhöht werden sollen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zeigte sich am Donnerstag dennoch zuversichtlich, die deutschen Impfziele einhalten zu können.

Weitere Nachweise der Corona-Varianten in Deutschland

17:14 Uhr: Im Zuge der verstärkten Suche nach den neuen Coronavirus-Varianten hat es in Deutschland weitere Treffer gegeben. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat bislang (Stand 21.1., 0.00 Uhr) 28 Nachweise der Variante B.1.1.7 aus sieben Bundesländern gemeldet bekommen, wie eine Sprecherin mitteilte.

Die Variante war erstmals in Großbritannien aufgetaucht und gilt als besonders infektiös. Für die Variante, die sich zunächst in Südafrika stark verbreitete, waren dem RKI insgesamt 17 Fälle aus Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg bekannt. Die Meldungen können beim RKI allerdings zeitverzögert ankommen.

Am Donnerstag wurde erstmals in Sachsen eine Infektion mit der zuerst in Südafrika entdeckten Variante des Coronavirus bekannt. Die Frau Mitte 20 war am Leipziger Universitätsklinikum ambulant und nicht wegen eines Corona-Verdachts behandelt worden. Die Infektion war laut Klinikum im Zuge eines Routine-Screenings aller Patienten nachgewiesen worden.

In Berlin waren neben anderen Nachweisen allein auf einer Station des Humboldt-Klinikums bei neun Infizierten die britische Variante registriert worden, wie der landeseigene Vivantes-Konzern mitteilte. Bei den Fällen bei Patienten und Personal hieß es, die Ansteckungen seien nicht mit Reisen zu erklären.

Dramatische Corona-Lage in Portugal: Regierung schließt Schulen

17:06 Uhr: Wegen der sich drastisch zuspitzenden Coronakrise werden in Portugal alle Kindertagesheime, Schulen und Universitäten geschlossen. Die Maßnahme werde ab Freitag und für die nächsten zwei Wochen gelten, erklärte Ministerpräsident António Costa am Donnerstag in Lissabon.

Costa begründete die umstrittene Schließung mit dem starken Anstieg der Ansteckungen im Zusammenhang mit der in Großbritannien aufgetretenen Virus-Mutation. Nach amtlichen Angaben macht diese derzeit 13 Prozent der Neuinfektionen aus.

Bulgarien öffnet Mittelschulen und Gymnasien - Gastronomie bleibt zu

16:52 Uhr: In Bulgarien werden Mittelschulen und Gymnasien wegen eines Rückgangs der Corona-Fallzahlen ab 4. Februar wieder für den Präsenzunterricht geöffnet - Grundschulen und Kitas sind schon seit Anfang Januar offen.

Wie Regierungschef Boiko Borissow am Donnerstag weiter erläuterte, verzichtet seine Regierung allerdings wegen einer womöglich ansteckenderen Virus-Mutation vorerst auf eine Wiederöffnung von Restaurants und Cafés. "Das Risiko bei einer Öffnung der Gastronomie ist nun enorm", betonte Borissow. Darüber soll erst nach Ende Januar entschieden werden.

Handel: Nachfrage nach medizinischen Masken ist stark gestiegen

15:52 Uhr: Die Nachfrage nach medizinischen Masken ist nach dem Bund-Länder-Beschluss zur Neuregelung der Maskenpflicht stark gestiegen. Das berichteten Drogeriemarktketten und Apotheker am Donnerstag bei einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Der Chef der Drogeriemarktkette dm, Christoph Werner, erklärte: "Wir bei dm können in den vergangenen Tagen eine abrupt gestiegene Nachfrage an medizinischen und FFP2-Masken sowohl in unseren dm-Märkten als auch im Onlineshop dm.de beobachten." Die Nachfrage nach Textilmasken sei dagegen gesunken.

Auch bei Wettbewerber Rossmann hieß es: "Aufgrund der bundesweiten Anordnungen sehen wir uns mit einem ad hoc steigenden Bedarf konfrontiert." Das Unternehmen arbeite mit Hochdruck daran, diesem gerecht zu werden.

Gesundheitsminister Spahn fordert Corona-Tests für Grenzpendler

15:36 Uhr: Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat verbindliche Corona-Tests für Pendler in deutschen Grenzregionen mit hohen Infektionszahlen gefordert. Man sehe in vielen Grenzregionen, dass das Infektionsgeschehen oft auf beiden Seiten hoch sei und es sich immer wieder gegenseitig wie in Tschechien "hochschaukeln" würde, sagte Spahn am Donnerstag im SWR. "Darüber sind wir auch in Gesprächen mit der tschechischen Regierung, dass entweder in Tschechien oder in Deutschland oder abgestimmt im Wechsel mehrfach die Woche Tests bei den Grenzpendlern stattfinden." Die Tests müssten nicht "per se an der Grenze" direkt sein.

Seit Montag gibt es in Sachsen auch eine neue Regel für Berufspendler aus Polen und Tschechien: Grenzpendler, die aus Risikogebieten ein- oder ausreisen, müssen sich einmal pro Woche testen lassen, so sieht es die sächsische Corona-Quarantäne-Verordnung vor.

Eigentlich sollten die Tests zweimal pro Woche erfolgen, nach Kritik von Verbänden und Unternehmen steuerte das Kabinett jedoch nach. In Brandenburg ist bei der Einreise aus ausländischen Risikogebieten neben zehntägiger Quarantäne ein Corona-Test vorgeschrieben – dies gilt jedoch nicht für Grenzpendler.

COVID-19: Enger Berater von Südafrikas Präsident Ramaphosa gestorben

15:19 Uhr: In Südafrika ist ein enger Mitarbeiter von Präsident Cyril Ramaphosa an Komplikationen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Das gab Ramaphosa am Donnerstag in einer Erklärung bekannt. Jackson Mthembu war als Minister im Präsidialamt einer der Top-Politiker des Landes. "Minister Mthembu war eine vorbildliche Führungspersönlichkeit, ein Aktivist und lebenslanger Verfechter von Freiheit und Demokratie", würdigte Ramaphosa seinen verstorbenen Mitarbeiter. Mthembu galt auch innerhalb des regierenden Afrikanischen Nationalkongresses (ANC) als politisches Schwergewicht.

In dem Kap-Staat kursiert eine neue Variante des Coronavirus, die als Treiber für eine neue Infektionswelle gilt. Seit Bekanntgabe des mutierten Virus haben viele Länder daher Beschränkungen für Reisende aus Südafrika verhängt. Als das zahlenmäßig am schwersten betroffene Land Afrikas hatte Südafrika im Dezember die Marke von einer Million nachgewiesener Corona-Fälle überschritten. Die Regierung hatte daraufhin schärfere Maßnahmen verhängt.

Viele Corona-Patienten sterben an unerkannter Blutvergiftung

14:01 Uhr: Viele Corona-Patienten sterben nach Auskunft der deutschen Sepsis-Stiftung an einer unerkannten Blutvergiftung. Ein solcher Verlauf könne durch eine bessere Früherkennung und eine angepasste Behandlung oft verhindert werden. Die Stiftung schätzt die Zahl der zu verhindernden Toten auf 20.000.

Nach wie vor gebe es eine weit verbreitete Unkenntnis über das Thema Sepsis in der Bevölkerung, aber zum Teil auch beim medizinischen oder pflegerischen Personal, sagte der Stiftungs-Vorsitzende Konrad Reinhart dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

"Der hohe Bedarf an Intensivbetten und die hohe Sterblichkeitsrate von COVID-19 ist vor allem durch Sepsis bedingt", erklärte Reinhart. "Ein großes Problem ist, dass viele Patienten, die sich mit einer unkomplizierten COVID-19-Erkrankung zu Hause kurieren wollen, nicht rechtzeitig bemerken, wenn diese in eine Sepsis übergeht", erläuterte skizzierte Reinhart die Problematik. "Wer Anzeichen wie ein plötzliches extremes Krankheitsgefühl, Fieber, einen hohen Puls, Verwirrtheit oder Schüttelfrost bemerkt, sollte auf keinen Fall abwarten und sofort ein Krankenhaus aufsuchen oder den Notarzt rufen."

Bei einer Sepsis – allgemein Blutvergiftung genannt – handelt es sich um eine Überreaktion des Immunsystems auf eine Infektion. Diese schädigt Organe und kann innerhalb von Stunden zum Tod führen. Ohne die Verabreichung eines passenden Antibiotikums komme es zu einem septischen Schock. Dieser verursache zumeist multiples Organversagen. Jedes Jahr stürben nach Informationen der Sepsis-Stiftung in Deutschland rund 75.000 Menschen an einer Blutvergiftung.

Mit Corona-Schnelltests: Sachsens Abschlussklassen bleiben im Präsenzunterricht

In Sachsen müssen rund 50.800 Schülerinnen und Schüler von Abschlussklassen im Präsenzunterricht erscheinen. Zuvor dürfen sich sich freiwillig Corona-Schnelltests unterziehen.

12:24 Uhr: Trotz hoher Infektionszahlen mit dem Coronavirus (Sieben-Tages-Inzidenz von 186) bleiben höhere Schulklassen in Sachsen im Präsenzunterricht. Dies gilt für 50.000 Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen. Sie hatten die Möglichkeit, sich freiwilligen Schnelltests auf eine Infektion mit dem Coronavirus zu unterziehen - doch nur an 100 von 643 Schulen im Freistaat, wie der "Deutschlandfunk" berichtete.

Die Schulen meldeten die Beteiligungen an den Schnelltests und deren Ergebnisse. Demnach haben sich insgesamt 17.058 Schüler und damit knapp 34 Prozent testen lassen. Die Beteiligung fiel unter den freien Schulen mit rund 25 Prozent deutlich geringer aus als bei den öffentlichen Schule, wo sich 35 Prozent der Schüler testen ließen.

Insgesamt 34 Schüler seien mit einem Antigen-Schnelltest positiv auf COVID-19 getestet worden. Das sind 0,2 Prozent der getesteten Schüler. Von 5.136 getesteten Lehrkräften wiesen 21 Personen eine Infektion mit dem Coronavirus aus. Das ergibt innerhalb des pädagogischen Personals eine Infektionsrate von 0,4 Prozent.

Kultusminister Christian Piwarz von der CDU hält an dem Konzept des Präsenzunterrichts, das den Beschlüssen von Bund und Ländern widerspricht, trotz der geringen Teilnahmequote an den Tests fest. Er sagte nach nach einer Sitzung des Kabinetts in Dresden: "Dadurch hat der Schulbetrieb ein Stück mehr Sicherheit bekommen. Die Schüler sollen die Chance haben, sich sorgfältig auf ihre Abschlussprüfungen vorzubereiten." Auch die vorgezogenen Winterferien auf Anfang Februar sowie die Verlängerung der Osterferien sollen bestehen bleiben.

Kritik kam von der Bildungsgewerkschaft GEW in Sachsen. Deren Vorsitzende Ursula-Marlen Kruse bemängelte: "Ich finde, es wird argumentativ wirklich schwierig, wenn die Bundesregierung weitere Einschränkungen beschließt. Und gleichzeitig gehen zehn Prozent wieder in den Unterricht."

In der Corona-Pandemie starben in Sachsen im Dezember 2020 so viele Menschen wie in keinem anderen Monat seit 40 Jahren. Nach vorläufigen Angaben waren es fast 9.700 Menschen, wie das Statistische Landesamt in Kamenz am Donnerstag mitteilte. Das waren fast doppelt so viele Sterbefälle wie im Dezember 2019.

Seit 1980 sind die Angaben im Statistischen Landesamt demnach elektronisch verfügbar. In diesem Zeitraum wurde noch nie eine höhere Zahl an Sterbefällen in einem Monat verzeichnet.

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Laut Jens Spahn sollen Lehrkräfte und Erzieher von Mittwoch an geimpft werden können.

Star-Kabarettist klagt gegen FFP2-Maskenpflicht in Bayern

11:47 Uhr: Der vor allem als Double von CSU-Übervater Franz Josef Strauß bekannt gewordene Kabarettist Helmut Schleich klagt nach Informationen der Münchner "Abendzeitung" und der "Bild-Zeitung gegen die FFP2-Maskenpflicht in Bayern. Er habe demnach eine Klage beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof (VGH) eingereicht.

"Die FFP2-Masken gelten selbst nach den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts für den Privatgebrauch grundsätzlich als nicht geeignet", sagte er den Blättern. "Wie sollen denn Herr Müller und Frau Meier die Masken sachgerecht aufsetzen? Hier ist die bayerische Staatsregierung eindeutig über das Ziel hinausgeschossen."

Die "Bild" zitiert auch Schleichs Anwalt Mario Bögelein: "Das Infektionsschutzgesetz enthält keine ausreichende Rechtsgrundlage für die Anordnung der FFP2-Maskenpflicht", sagte er demnach.

Früherer Olympia-Teilnehmer stirbt mit 41 Jahren an COVID-19-Erkrankung

11:15 Uhr: Der frühere serbische Weitspringer Danial Jahic ist mit nur 41 Jahren gestorben. Dies bestätigte Serbiens Verband. Der tiefgläubige Jahic erlag übereinstimmenden Medienberichten zufolge im Kloster Celija den Folgen einer Corona-Infektion.

Der Olympia-Teilnehmer von 2000 in Sydney (21. in der Qualifikation) war 20 Jahre lang serbischer Hallen-Rekordler (8,02 Meter), seine Freiluft-Bestleistung stellte Jahic 1999 mit 8,19 Metern auf.

Klinikärzte befürchten Ausgangssperren wegen Mutationen: "Dann Gnade uns Gott"

10:38 Uhr: Deutschlands Krankenhausärzte fürchten bei einer Ausbreitung neuer Coronavirus-Mutationen auch in Deutschland deutliche Verschärfungen der bestehenden Corona-Maßnahmen.

"Wenn die Mutation so schlimm ist, wie Angaben aus England es vermuten lassen, dann Gnade uns Gott", sagte der Präsident des Verbandes der Leitenden Krankenhausärzte Deutschlands (VLK), Michael Weber, der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Donnerstag. "Dann könnte es sein, dass wir alles noch mal neu bedenken müssen."

Weber verwies auch auf regional noch sehr hohe Infektionszahlen. Sachsen sei "absolut am Limit", in Südbrandenburg und Thüringen sei die Lage kritisch, in Bayern gebe es trotz bereits verschärfter Regeln noch zu viele Neuinfektionen. Ein Einschleppen der Mutante könnte daher ein schnelles Nachschärfen erforderlich machen, etwa mit Ausgangssperren. Er hoffe aber, "dass wir dazu nicht kommen müssen".

Infektionsrisiko Pendler: Spahn fordert mehr Tests innerhalb der EU

Immer mehr Corona-Tote: Schweden gibt seinen Sonderweg in der Pandemie auf

Schwedens Regierung setzte im Kampf gegen Corona-Infektionen über Monate auf Vernunft und Freiwilligkeit seiner Bürger und wurde für diese Lockerheit aus aller Welt mitunter bewundert. Die Corona-Zahlen lassen diesen Kurs aber nicht mehr zu. Versammlungen in der Öffentlichkeit werden stark eingeschränkt.

10:30 Uhr: Vor dem EU-Sondergipfel zum Umgang mit der Corona-Pandemie hat sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn von der CDU für ein europaweit abgestimmtes Vorgehen bei Corona-Tests von Grenzpendlern ausgesprochen.

Man sehe in vielen Grenzregionen, dass das Infektionsgeschehen oft auf beiden Seiten hoch sei und es sich immer wieder gegenseitig "hochschaukeln" würde, sagte Spahn am Donnerstag dem SWR. Auf der anderen Seite würden aber die Pendler gebraucht, auch im Gesundheitswesen.

Spahn sprach daher von "einem Dilemma". Aus Ausweg plädierte der Minister für eine abgestimmte Test-Strategie. "Dann braucht es eben verbindlich Tests", sagte er dem SWR.

Es gebe bereits Gespräche mit den Regierungen Tschechiens und Polens, damit Tests von Grenzpendlern entweder dort oder in Deutschland oder im Wechsel regelmäßig stattfinden könnten. Dies müsse nicht unbedingt direkt an der Grenze geschehen, aber solche Tests müssten mehrmals pro Woche stattfinden.

Schweden verlängert das abendliche Alkoholverbot

09:15 Uhr: Die Schweden dürfen in der Coronakrise zwar weiter ins Restaurant gehen, in Lokalen am späteren Abend aber weiter keinen Alkohol trinken. Das Ausschankverbot für alkoholische Getränke nach 20:00 Uhr wird um zwei Wochen bis zum 7. Februar verlängert, wie Regierungschef Stefan Löfven am Donnerstagmorgen auf einer Pressekonferenz in Stockholm sagte.

Die Schweden hatten im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus von Beginn an eine ganz andere Strategie gewählt als die meisten anderen europäischen Staaten: Statt strikter Corona-Maßnahmen entschloss sich das skandinavische EU-Land zu einem Sonderweg mit verhältnismäßig moderaten Beschränkungen des öffentlichen Lebens und eindringlichen Appellen an die Vernunft des einzelnen Bürgers.

Dieser Weg hat international zu viel Beachtung geführt, aber auch vergleichsweise hohe Infektions- und Todeszahlen mit sich gebracht. Seit Beginn der Pandemie gab es knapp 540.000 Corona-Infektionen und rund 10.800 Todesfälle in Verbindung mit solchen Infektionen in Schweden.

Schnelltests auf eine Infektion mit dem Coronavirus haben sich in den letzten Monaten weltweit etabliert.

Umfrage: Immer mehr Deutsche sind bereit, sich impfen zu lassen

08:57 Uhr: Seit dem Start der Corona-Impfungen kurz nach Weihnachten ist die Impfbereitschaft in Deutschland leicht gestiegen.

In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sagten 67 Prozent, dass sie sich impfen lassen wollen. 40 Prozent wollen das so schnell wie möglich tun. Weitere 27 Prozent haben das zwar fest vor, wollen aber noch mögliche Folgen der Impfung anderer abwarten.

Kurz vor dem offiziellen Start der Impfkampagne in der gesamten EU am 27. Dezember hatten 32 Prozent angegeben, sich so schnell wie möglich impfen lassen zu wollen, weitere 33 Prozent wollten das erst später tun. 19 Prozent lehnten damals eine Corona-Impfung ab, inzwischen sind es 20 Prozent. Der Anteil der Unentschlossenen ist von 16 Prozent auf 13 Prozent gesunken.

Die Angst vor Nebenwirkungen hat unterdessen deutlich abgenommen. Vor dem Start der Impfkampagnen gaben noch 57 Prozent an, negative Folgen zu fürchten. Jetzt sind es nur noch 47 Prozent. 45 Prozent haben heute keine Angst mehr - im Vergleich zu 33 Prozent im Dezember.

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Der Anteil der Geimpften an der jeweiligen Gesamtbevölkerung schwankt innerhalb Europas zum Teil erheblich. Dies verdeutlicht diese Grafik.
An den Umfragen des Meinungsforschungsinstituts Civey kann jeder teilnehmen. In das Ergebnis fließen jedoch nur die Antworten registrierter und verifizierter Nutzer ein. Diese müssen persönliche Daten wie Alter, Wohnort und Geschlecht angeben. Civey nutzt diese Angaben, um eine Stimme gemäß dem Vorkommen der sozioökonomischen Faktoren in der Gesamtbevölkerung zu gewichten. Umfragen des Unternehmens sind deshalb repräsentativ. Mehr Informationen zur Methode finden Sie hier, mehr zum Datenschutz hier.

Mehr Corona-Tote in den USA als gefallene Soldaten im Zweiten Weltkrieg

07:48 Uhr: Die Zahl der Corona-Toten in den USA ist inzwischen höher als jene der während des Zweiten Weltkriegs im Kampf gefallenen oder auf andere Weise gestorbenen US-Soldaten.

Die Johns-Hopkins-Universität verzeichnete bis zum späten Mittwochabend (US-Ostküstenzeit) rund 406.000 Todesfälle in Zusammenhang mit Coronavirus-Infektionen seit Beginn der Pandemie. Nach Angaben des US-Veteranenministeriums waren im Zweiten Weltkrieg insgesamt 405.399 Soldaten der US-Streitkräfte gestorben.

Die symbolische Marke wurde an dem Tag überschritten, als der neue US-Präsident Joe Biden sein Amt antrat. Er hat die Bekämpfung der Pandemie, welche die USA auch in eine verheerende Wirtschaftskrise gestürzt hat, zur Priorität seiner ersten Amtsmonate erklärt.

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Markus Söder: Ein EU-Impfpass muss fälschungssicher sein

07:27 Uhr: Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder ist offen für einen EU-Impfpass für Personen, die gegen Corona geimpft sind. "Wenn er funktioniert, ist das eine Idee. Gut wäre, wenn er dann fälschungssicher ist", sagte der CSU-Chef Söder in der ARD-Talksendung "Maischberger. Die Woche", die am Mittwochabend ausgestrahlt wurde.

An diesem Donnerstag beraten die 27 EU-Staaten bei einem Videogipfel, ob und wie sie ein gemeinsames Dokument zum Nachweis von Corona-Impfungen einführen. Dass sie jetzt schon Privilegien wie einfacheres Reisen an einen solchen EU-Impfpass knüpfen, ist aber unwahrscheinlich. Bislang ist unter anderem unklar, ob Geimpfte andere weiterhin anstecken können.

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In den USA schon erlaubt: EU zögert mit Zulassung von Antikörper-Behandlung

07:18 Uhr: In den USA bereits zugelassene Antikörper-Therapien gegen COVID-19 lassen in der EU weiter auf sich warten. Bislang läuft für keines der Mittel ein Zulassungsprozess bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA, wie aus Angaben auf der Behörden-Webseite hervorgeht.

In den USA haben zwei solcher Therapien seit November eine Notfall-Zulassung. Sie basieren auf sogenannten monoklonalen Antikörpern, die im Labor hergestellt werden und das Virus nach einer Infektion außer Gefecht setzen.

Die Mittel der Firmen Regeneron und Eli Lilly dürfen in den USA zur Behandlung von Patienten ab zwölf Jahren eingesetzt werden, bei denen das Risiko besteht, dass sie schwere COVID-19-Symptome entwickeln. Am stärksten profitieren Regeneron zufolge Probanden, deren Immunsystem noch keine eigenen Antikörper gegen das Virus gebildet hat.

Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland so niedrig wie zuletzt im November

07:02 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Deutschland zuletzt deutlich gesunken. So gab das Robert-Koch-Institut (RKI) die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstagmorgen mit 119,0 an - das ist der niedrigste Wert seit dem 1. November.

Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche, war in den vergangenen zehn Tagen kontinuierlich gesunken. Ihren bisherigen Höchstwert hatte sie kurz vor Weihnachten (22.12.) mit 197,6 erreicht.

Die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind jedoch groß: Die höchsten Inzidenzen haben Thüringen mit 225,0 und Brandenburg mit 203,3. Den niedrigsten Wert hat Bremen mit 76,6.

Die deutschen Gesundheitsämter meldeten dem RKI am Donnerstagmorgen zudem 20.398 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages. Außerdem wurden 1.013 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet. Vor genau einer Woche hatte das RKI 25.164 Neuinfektionen und 1.244 neue Todesfälle - der bisherige Höchststand - binnen 24 Stunden verzeichnet.

Impfstoff für die Armen: Müller appelliert an Amazon, Facebook und Google

04:19 Uhr: Entwicklungsminister Gerd Müller von der CSU hat global agierende Unternehmen dazu aufgerufen, arme Länder bei der Beschaffung von mehr Corona-Impfstoffen zu unterstützen. "Mein Appell richtet sich insbesondere an die Corona-Krisengewinner wie Amazon, Facebook, Google: Engagiert Euch für mehr Impfstoff für die Ärmsten!", sagte Müller der "Rheinischen Post" (Donnerstag).

Die Pandemie treffe die Ärmsten der Armen am härtesten. Dagegen bleibe die weltweite Krisenreaktion noch weit hinter dem Notwendigen zurück. "Es geht - beispielsweise in der Sahelzone - um die Gefahr, dass wegen der Coronakrise staatliche Strukturen zusammenbrechen. Das kann zu unkontrollierten Flüchtlingsbewegungen führen", warnte der CSU-Politiker.

Während sich 14 Prozent der Weltbevölkerung 50 Prozent der bestellbaren Impfstoffdosen gesichert hätten, könnten die Entwicklungs- und Schwellenländer bis Ende des Jahres im Idealfall nur 20 Prozent ihrer Bevölkerung ein Impfangebot machen.

Jetzt ist auch der "Terminator" geimpft: Schwarzenegger veröffentlicht Video

02:51 Uhr: "Terminator" Arnold Schwarzenegger hat sich gegen COVID-19 impfen lassen. Dazu veröffentlichte der 73-Jährige Hollywood-Star am Mittwoch (Ortszeit) auf Twitter ein Video, in dem er - offenbar in einem Corona-Impfzentrum - in einem Auto sitzend zu sehen ist, bevor er von einer jungen Frau einen Piks in seinen Arm bekommt.

Er habe gerade sein Vakzin bekommen, das könne er jedem empfehlen, sagt der frühere Gouverneur von Kalifornien. Und schreibt dazu: "Heute war ein guter Tag. Ich war noch nie so glücklich, in einer Schlange zu warten. Wenn Du berechtigt bist, schließe Dich mir an und melde Dich an, um Deinen Impfstoff zu bekommen. Komm mit mir, wenn Du leben willst!"

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Corona-Neuinfektionen zerstören den Spielplan der NBA

01:17 Uhr: Die NBA hatte in der vergangenen Woche elf positiv auf das Coronavirus getestete Basketball-Profis. Das teilte die Liga am Mittwoch mit.

Infolge positiver Tests und der notwendigen Kontaktverfolgung sind seit dem Saisonstart inzwischen 16 Partien abgesagt worden. Vor Bekanntgabe der Test-Ergebnisse seit dem 13. Januar hatte die NBA auch das für den Abend geplante Heimspiel der Portland Trail Blazers gegen die Memphis Grizzlies abgesagt.

Laut US-Medien hat die Liga ihre Teams zudem darüber informiert, dass Sicherheitskräfte darauf achten sollen, dass Spieler der beiden Mannschaften sich rund um eine Partie nicht zu nahe kommen.

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Mit Material von dpa, afp, sid und apa.

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