Die Nationalratswahl 2013 ist geschlagen: 6,4 Millionen Bürger wurden an die Urnen gerufen, um ein neues Parlament zu wählen. Hier finden Sie aktuelle Hochrechnungen und Ergebnisse zur Wahl.

+++ Das Endergebnis inklusive aller Wahlkartenergebnisse +++

Stimmen 2013%Stimmen 2008%Vergleich 2013/2008%
Wahlberechtigte6.384.3086.333.109+ 51.199
Abgegeben4.782.41074,94.990.95278,8- 208.542- 3,9
Ungültig89.5031,9103.6432,1- 14.140- 0,2
Gültig4.692.90798,14.887.30997,9- 194.402+ 0,2
Endergebnis
20132008
SPÖ26,8%29,3%
ÖVP24,0%26,0%
FPÖ20,5%17,5%
BZÖ3,5%10,7%
Grüne12,4%10,4%
Frank5,7%n.t.
Neos5,0%n.t.
KPÖ1,0%0,8%
Piraten0,8%n.t.
Christliche Partei Österreichs0,1%0,6%
Der Wandel0,1%n.t.
Männerpartei0,01%n.t.
EU-Austrittspartei0,01%n.t.
Sozialistische Linkspartei0,02%n.t.

+++ Der Morgen danach +++

8:05 Am Montagabend gibt es ein weiteres vorläufiges Endergebnis. Dann sollten alle Briefwahl-Stimmen ausgezählt sein.

8:00 Nur die FPÖ und die Grünen machen heute einen faulen Lenz. Die FPÖ hat sogar einen Ausdruck dafür: "blauer Montag". Hört sich gut an, hätten wir auch gerne.

7:50 Am Tag nach der Wahl beraten die meisten Parlamentsparteien über das Ergebnis und wie es nun weiter gehen soll. Das SPÖ-Bundesparteipräsidium tritt um 11.00 Uhr im Parlament zusammen, um 17.00 Uhr tagt der ÖVP-Vorstand in der Parteizentrale. Das Team Stronach hat sich für 10.00 eine Sitzung vorgenommen.

+++ Die Elefantenrunde nach der Wahl in der Nachlese +++

21:43 Die Elefantenrunde zur Wahl ist zu Ende - und auch wir verabschieden uns in den Feierabend.

21:41 Strolz rechnet damit, dass seine Partei bei der nächsten Wahl mit Sicherheit zweistellig sein wird, sollte Rot-Schwarz weiter regieren.

21:37 Stronach denkt, Österreich hat ihn einfach noch nicht verstanden: "Eine gute Idee braucht manchmal länger. Eine gute Idee ist stärker als Kanonen." Er geht ins Parlament, will aber immer noch kein Politiker sein.

21:32 Heinz-Christian Strache glaubt, dass es bei der nächsten Wahl zu einem Duell zwischen ihm und dem zukünftigen Kanzler kommen wird.

21:30 Was die KPÖ zum Wahlausgang sagt? "Auch wenn das Wahlergebnis den großen Zuspruch im Wahlkampf nicht entsprechend widerspiegelt, bleibt am Ende ein leichter Zugewinn mit einigen sehr guten Ergebnissen."

21:23 Cap und seine Partei "genieren uns nicht für die Regierungsarbeit".

21:22 Kopf und Cap maulen sich gegenseitig an. Ein professioneller Eindruck ist etwas anderes.

21: 20 Kopf: "Ohne wenn und aber wird es keine Koalition mit der SPÖ geben."

21:19 Matthias Strolz will "Europa neu erfinden". Stronach sagt, dazu brauche man Programme. Die seine Partei habe.

21:07 In der Elefantenrunde entbrennt ein Streit um die Bildungspolitik. Sind wir etwa schon im Parlament?

21:05 Insgesamt haben 80.937 Österreicherinnen und Österreicher ungültig gewählt.

21:03 Das vorläufige Endergebnis steht fest: Innenministerin Johanna Mikl-Leitner gibt die Zahlen bekannt.

Vorläufiges Endergebnis
SPÖ27,1%
ÖVP23,8%
FPÖ23,4%
BZÖ3,6%
Grüne11,5%
Frank5,8%
Neos4,8%
KPÖ1,0%
Christliche Partei Österreichs0,14%
Der Wandel0,05%
Männerpartei0,01%
EU-Austrittspartei0,01%
Sozialistische Linkspartei0,02%

20:57 Heinz-Christian Strache wünscht sich eine direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild.

20:50 Strolz verteilt "Angebote" für eine Regierungsbeteiligung. Hm.

20:49 Neos-Spitzenkandidat Matthias Strolz kritisiert, dass seine Partei nicht an den Wahlduellen im ORF teilnehmen durfte. "Natürlich wären wir ganz woanders, hätten wir diese Chance auch gehabt."

20:47 Also doch! Stronach gibt zu, der Sager über die Todesstrafe sei ein Fehler gewesen. So sei er auch gar nicht gemeint gewesen.

20:46 Legt man Frank Stronachs Wahlkampfbudget auf seine Wähler um, hat ihn jede Stimme 100 Euro gekostet. Hat Armin Wolf ausgerechnet.

20:44 Eva Glawischnig will sich künftig wieder auf den Naturschutz konzentrieren. Und natürlich "den Finger in die Wunden legen".

20:42 Wie oft schafft es Karl-Heinz Strache, die Worte "blaues Wunder" und "Demut" noch in Interviews anzubringen? Wetten werden per E-Mail angenommen.

20:41 Detail am Rande: Alle Spitzenkandidaten sind bei der Elefantenrunde dabei - mit Ausnahme von Kanzler und Vizekanzler.

20:40 "Mit Sicherheit" werde es in der ÖVP keine Obmann-Diskussion geben, sagt Kopf.

20:37 ÖVP-Klubobmann Karlheinz Kopf gratuliert zunächst der Konkurrenz, die hinzugewonnen hat - und will "etwas demütiger" sein als Cap. Auch Kopf wiederholt die Aussage seiner Parteikollegen, das Ergebnis sei ein "Denkzettel" für seine Partei. Er gibt Cap aber insofern Recht, dass man interne Zwists zu häufig nach außen getragen habe.

20:35 Die Stimmungsbilder aus den Parteizentralen sind vorüber, die ORF-Elefantenrunde startet. SPÖ-Klubobmann Josef Cap findet, Angela Merkel sei die "Königin von Europa" und habe deshalb so stark von der Krise profitiert. Und die Regierung habe "wirklich viel Positives geleistet".

20:17 Nach der Wahl ist bekanntlich vor der Wahl. Gilt auch fürs TV-Programm: "Planet der Affen: Prevolution" (ORF) oder "Anger Management" (ATV). Ein Omen?

20:13 In Deutschland verfolgt man die Nationalratswahl mit Skepsis: Einen "Rechtsruck in Österreich" sieht etwa der "Spiegel", die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" konzentriert sich ebenfalls auf die FPÖ. Die "Süddeutsche Zeitung" widmet der österreichischen Politik den Aufmacher, legt den Fokus aber auf die große Koalition.

+++ Die Kommentare der Spitzenkandidaten +++

19:54 Neos-Spitzenkandidat Matthias Strolz möchte mit allen Parteien zusammenarbeiten, erteilt einer Koalition mit der FPÖ aber erneut eine Absage.

19:52 Frank Stronach ist wichtig, eine Tür zum Nationalrat geöffnet zu haben. Er wird selbst im Parlament sitzen.

19:49 Grünen-Chefin Eva Glawischnig freut sich über das "historisch beste Ergebnis" für ihre Partei. Sie will das machen, was die Grünen "bisher gut gemacht haben: Oppositionsarbeit".

19:47 Heinz-Christian Strache empfindet "Demut vor diesem Wahlergebnis". Der FPÖ-Chef spricht die großen Parteien an, die "Ausgrenzung zu beenden" - und auch mit der FPÖ zu reden.

19:45 Auch ÖVP-Vizekanzler Michael Spindelegger will sich erst mal bedanken. Aber er ist immerhin sicher: "So kann es nicht weitergehen". Der Vizekanzler wünscht sich einen Veränderungsschub, bleibt aber diplomatisch. "Es ist nicht an mir, zu Gesprächen einzuladen."

19:42 Hach, herrlich wie man als Politiker auf Fragen antworten kann. ORF-Reporter: "Ist dieses Ergebnis tatsächlich ein Signal dafür, noch fünf Jahre so weiterzumachen?" Werner Faymann: "Zuerst möchte ich mich einmal bedanken."

+++ Die letzten Hochrechnungen +++

19:38 Bundespräsident Heinz Fischer plädiert für eine Zweierkoalition. "Ich halte Spitzenpolitiker für lernfähig", sagt er im ORF. Sein Wort in der Parteien Ohr.

19:37 SPÖ und ÖVP können ihre Mehrheit hauchdünn behaupten: Sie stellen 50,6 Prozent der Mandate.

Mandatsverteilung
SPÖ52-5
ÖVP47-4
FPÖ40+2
BZÖ--
Grüne23+3
Frank11+6
Neos10+10

19:33 Diese Zahlen liegen schon recht nah am Ausgang der Wahl. Die Wahlbeteiligung liegt laut Innenministerium bei 65,91 Prozent - ohne Wahlkarten und Briefwähler. 2008 stimmten insgesamt 78,81 Prozent der Wahlberechtigten ab.

Hochrechnung 19:30 Uhr
SPÖ26,6%-2,7
ÖVP24,0%-2,2
FPÖ21,7%+3,1
BZÖ3,6%-7,1
Grüne12,2%+1,7
Frank5,8%+-
Neos5,2%+-
Sonstige2,0%-4,1

19:30 Die Neos sind die erst neunte Partei, die es in der Zweiten Republik über die Vier-Prozent-Hürde geschafft hat. 75 Parteien haben es versucht. Dabei sind die Neos noch dazu die ersten echten Newcomer seit den Grünen 1986. Das Team Stronach gründete sich schließlich großteils aus ehemaligen BZÖ-Abgeordneten.

19:25 Kanzler Werner Faymann hat in einer kurzen Rede vor seinen Anhängern erklärt, er werde Österreich weiter - wie versprochen - "mit sicherer Hand" führen". Er will zudem eine "stabile Regierung ohne die FPÖ" bilden. Gibt es noch Hoffnung für die Grünen?

19:11 Beatrix Karl bedankt sich bei Wählern und Funktionären und ruft zu Reformen auf. "Wir brauchen einen neuen Stil. Das Ergebnis ist ein Signal, wir brauchen eine Reform-Regierung. Spindelegger will dieses Land nicht nur verwalten, sondern auch gestalten."

19:10 Für einige der Soundtrack zur Wahl: Arik Brauer mit "Köpferl im Sand".

19:07 Die plausibelste Koalition ist eindeutig Rot-Schwarz. Rein rechnerisch ginge sich aber auch Schwarz-Blau-Frank aus. Die Grünen und die Neos haben eher eine theoretische Option, mitzuregieren - dann nämlich, wenn SPÖ und ÖVP trotz Mehrheit eine Dreierkoalition bilden. Andere Dreier-Varianten mit den Grünen - die keinesfalls mit der FPÖ koalieren wollen - gibt es nicht.

19:06 So sähe es zurzeit im Parlament aus:

Mandatsverteilung
SPÖ53
ÖVP46
FPÖ42
BZÖ-
Grüne22
Frank11
Neos9

19:05 Mittlerweile sind 92 Prozent der Stimmen ausgezählt. Viel ändert sich am Ergebnis also nicht mehr.

Hochrechnung 19:00 Uhr
SPÖ27,1%-2,2
ÖVP23,8%-2,2
FPÖ21,4%+3,9
BZÖ3,6%-7,1
Grüne11,4%+1,0
Frank5,8%+-
Neos4,8%+-
Sonstige2,0%-4,1

18:58 Standard-Redakteurin Lisa Aigner hat Josef Cap erwischt: "Wir haben in der Koalition eine sichere Mehrheit. Das ist in der Krise keine Selbstverständlichkeit, dass wir wieder Erster geworden sind. Wir haben ein Votum für den Regierungsauftrag und dafür unser Erfolgsmodell weiterzuführen. Das können mir auch fünf Oppositionsparteien nicht ausreden."

18:57 ÖVP-Klubobmann Karlheinz Kopf ist über das Wahlergebnis enttäuscht. Das Resultat stimme ihn "sehr nachdenklich", sagte er im Interview mit dem ORF Vorarlberg

18:50 Heidenei, jetzt geht's im Netz so richtig los. Ein willkürlicher Auszug der jüngsten Tweets:

Macht mal fertig mit Auszählen hier im Ort. Ich möcht endlich wissen, von wievielen Dumpfbacken ich umzingelt bin. (oleschri)

Jetzt eine Runde laufen gehen und abreagieren. Puh. (OliveTirol)

das schaut sehr nach Stockholm-Syndrom aus. (ziesmannmedia)

Bedauernswerte Außenreporter in leeren Parteizentralen. (hildwin)

18:47 Für den BZÖ-Abgeordneten Stefan Petzner ist die Messlatte die Landtagswahl - nicht die Wahl 2008 mit Jörg Haider als Spitzenkandidat.

18:45 Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) freut sich darüber, dass man die Nummer eins geblieben ist - und erklärt im nächsten Atemzug, das Wahlziel sei reines Wunschdenken gewesen.

18:45 Auf Twitter wird fleißig über mögliche Koalitionen debattiert. "Rot-Grün-Stronach-Neos hätten eine absolute Mehrheit", findet Andreas Tischler. So kann man das natürlich auch sehen.

18:40 "Michael Spindelegger hat alles gegeben", findet Innenministerin Johanna Mikl-Leitner.

18:39 Infrastrukturministerin Doris Bures (SPÖ) sagt zum Wahlergebnis, die politische Meinungsforschung müsse sich an der Nase nehmen - schließlich "schneidet die FPÖ in den Umfragen immer schlechter ab als bei der Wahl und bei den Grünen ist es umgekehrt". Den FPÖ-Wahlerfolg groß zu reden, hält Bures für verfehlt: "Schließlich waren sie schon einmal bei 27 Prozent".

18:33 Eine halbe Stunde ist um: Hier kommen die aktuellen Zahlen.

Hochrechnung 18:30 Uhr
SPÖ27,1%-2,2
ÖVP23,8%-2,2
FPÖ21,5%+4,0
BZÖ3,6%-7,1
Grüne11,4%+1,0
Frank5,8%+-
Neos4,8%+-
Sonstige2,0%-4,1

18:29 Strache plädiert dafür, "den Fehler von Wien nicht zu wiederholen". Will er tatsächlich mit der SPÖ koalieren? Politologe Filzmaier meint: "Der will nur stören."

18:28 Häupl drückt sich um ein deutliches "Ja" für die große Koalition.

18:26 Auf 32,4 Prozent kommt die SPÖ in Wien (-2,4 Punkte): "Minus ist natürlich nicht gut", kommentiert Bürgermeister Michael Häupl lakonisch.

18:24 Zwar hat Frank Stronach im Vorfeld der Konkurrenz erklärt, dass sie nichts von Wirtschaft versteht. Muss er sich jetzt womöglich fragen, ob sich seine Wahlkampf-Millionen rentiert haben?

18:20 Wo bleiben Werner Faymann, Michael Spindelegger und Eva Glawischnig? Die Parteichefs haben die Ergebnisse - zumindest im ORF - noch nicht kommentiert.

18:18 "Die Presse"-Chefredakteur Rainer Nowak findet, der Wahlkampf der Grünen war wie eine Waschmittelwerbung: zu bunt und zu belanglos.

18:13 Was genau meint der steirische Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer bitte mit "enkeltauglicher Politik"?

18:13 Ulrike Lunacek von den Grünen gibt sich zerknirscht. Gegenüber profil sagt die EU-Abgeordnete: "Es ist erschreckend, wie sehr die FPÖ zugelegt hat. Und es ist leider auch nicht geglückt, die große Koalition zu verhindern. Obwohl, groß kann man sie ja nun wirklich nicht mehr nennen."

18:07 Auch die Briefwähler dürften das BZÖ nicht mehr retten.

18:05 Eine aktualisierte Hochrechnung steht an. 71,3 Prozent der Stimmen sind ausgezählt. Die Schwankungsbreite liegt mittlerweile nur noch bei +/- 0,9 Prozent

Hochrechnung 18:00 Uhr
SPÖ27,1%-2,1
ÖVP23,8%-2,2
FPÖ21,4%+3,9
BZÖ3,6%-7,1
Grüne11,4%+1,0
Frank5,8%+-
Neos4,8%+-
Sonstige2,1%-4,0

+++ Was sagt das Wahlorakel? +++

17:59 Das Wahlorakel hat gesprochen: Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) favorisiert eine Fortsetzung der Zweierkoalition - aber nicht in dieser Form. Man dürfe sich nicht gegenseitig bremsen. "Das hält die beste Ehe auch nicht aus."

17:58 Frank Stronach hat laut Politologe Filzmaier als Wahlmotiv nicht einmal bei seinen eigenen Wählern gepunktet.

Spitzenkandidat als Wahlmotiv
SPÖ-Wähler78%
ÖVP-Wähler59%
FPÖ-Wähler64%
Grüne-Wähler77%
Frank-Wähler57%

17:57 "Insgesamt gilt: 'Je älter, desto SPÖ'." Was für ein Sager von Filzmaier.

17:53 Nach derzeitigem Stand schafft es die ÖVP nur mit den Wahlkarten über 1 Million Wähler. "Das gab es noch nie", vermeldet Armin Wolf via Twitter.

17:50 In der Steiermark verlieren die beiden Regierungsparteien zusammen über 10 Prozent. Die FPÖ belegt Platz eins. Heinz-Christian Strache ist "zutiefst berührt".

17:48 Vertreter der wichtigsten Medien in Österreich glauben, die große Koalition wird weiterregieren - "ohne Begeisterung bei der Bevölkerung und ohne Begeisterung in der Regierung".

17:45 "Etwas pointiert könnte man sagen, Werner Faymann hat nur schlechter abgeschnitten hat als Werner Faymann 2008", analysiert "Krone"-Innenpolitikchef Claus Pándi. Kurier-Innenpolitikchefin Martina Salomon findet, die ÖVP kann "ein Kerzerl in Mariazell anzünden", dass das Ergebnis nicht schlechter ausgefallen sei.

17:43 Noch fehlen die Wahlkarten und Briefwähler.

17:40 Die SPÖ und die ÖVP verlieren insgesamt rund 5 Prozent. Beide erzielen das schlechteste Ergebnis ihrer Parteigeschichte. Politologe Peter Filzmaier betont, dass die Möglichkeiten für andere Koalitionsoptionen beschränkt sind.

17:32 Die nächste Hochrechnung ist da. 55 Prozent der Stimmen sind ausgezählt.

Hochrechnung 17:30
SPÖ26,5%-2,8
ÖVP23,7%-2,3
FPÖ22,0%+4,5
BZÖ3,7%-7,0
Grüne11,5%+1,1
Frank5,9%+-
Neos4,6%+-
Sonstige2,0%

17:30 Matthias Strolz (Neos): "Wir sind voll da." Man wolle mit allen Parteien zusammenarbeiten. "Mit der FPÖ tun wir uns schwer".

17:28 Kommt Stronach doch noch? Klubobmann Robert Lugar ist zuversichtlich.

17:26 Frank Stronach kommt heute nicht mehr in der Parteizentrale vorbei. Das Wahlziel von 10 bis 15 Prozent hat man beim Team Stronach nicht erreicht, trotzdem gelingt ein solider Einzug in den Nationalrat. "Wir haben die meisten Zugewinne", betont Robert Lugar. "Die Tür ist offen."

+++ Die ersten Zahlen: Das BZÖ muss zittern +++

17:24 Das BZÖ hofft weiter auf einen Einzug ins Parlament.

17:23 "Es ist nicht gelungen, die rot-schwarze Mehrheit zu brechen", moniert Stefan Wallner von den Grünen.

17:21 Die Wahlbeteiligung liegt laut aktueller Hochrechnung bei 66 Prozent.

17:20 Aktuelle Mandatsverteilung im Nationalrat

Mandatsverteilung
SPÖ52
ÖVP46
FPÖ43
BZÖ-
Grüne22
Frank11
Neos9

17:17 "Wir sind der Gewinner des heutigen Abends", urteilt FPÖ-Klubobmann-Stellvertreter Herbert Kickl.

17: 15 Beide Regierungsparteien haben Prozentpunkte verloren. Für die ÖVP könnte es unter Umständen noch knapp werden - es gibt ein Match um Platz zwei.

17:14 ÖVP-Generalsekretär Hannes Rauch betont, dass die Regierung Reformbedarf hat. "Ich glaube, dass das ein Denkzettel für die Regierung ist." Die ÖVP habe nicht geschafft, neue Wähler zu mobilisieren. "Ich glaube, so sollte man nicht weitermachen."

17:10 "Es überwiegt die Freude, dass wir Erster sind", sagt SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos. Das Ergebnis sei respektabel angesichts der Vielfalt der Parteien.

17:05 Ergebnisse der ersten Hochrechnung

Hochrechnung 17:00 Uhr
SPÖ26,4%-2,9
ÖVP23,8%-2,2
FPÖ22,4%+4,8
BZÖ3,7%-7,0
Grüne11,2%+0,8
Frank6,0%+-
Neos4,7%+-

Schwankungsbreite von 1,9 Prozent. 37 Prozent der Stimmen sind derzeit ausgezählt.

Bleiben Kanzler Werner Faymann und die rot-schwarze Koalition fünf weitere Jahre an der Regierung oder gelingt FPÖ-Kanzlerkandidat Heinz-Christian Strache oder dem Team Stronach eine Überraschung? Schafft das BZÖ überhaupt den Sprung über die Vier-Prozent-Hürde? Und wie schneiden die kleineren Parteien wie die Piraten und die Neos ab?

Wir halten Sie über News, die ersten Prognosen und Hochrechnungen zur Nationalratswahl 2013 mit aktuellen Informationen und dem einen oder anderen Kommentar auf dem Laufenden.