BAMF - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

US-Präsident Trump hat schon vor Monaten einen Notstand an der Grenze zu Mexiko verhängt. Er will härter gegen Migranten vorgehen, die durch das Nachbarland illegal in die USA kommen. Nun straft er Mexiko wirtschaftlich ab - mit Strafzöllen auf alle Importe.

Mehr Grenzkontrollen, höhere Rückführquoten, Drohnen für Frontex? Die politischen Ansichten der europäischen Parteien zum Thema Migration unterscheiden sich teils deutlich.

Im Zuge des starken Flüchtlingszuzugs hat das Bundeskriminalamt mehr als 5.000 Hinweise auf mögliche Kriegsverbrecher unter Asylsuchenden erhalten.

Im Sommer ließ Horst Seehofer im Streit um die Migration fast die Koalition platzen. Kanzlerin Merkel kämpfte unter diesem Druck in Brüssel für schärfere Asylregeln. Was ist daraus geworden? Und wo ist eigentlich der Innenminister?

Viktor Orbán geriert sich als Europas Vorkämpfer gegen Migration. Ungarns Ministerpräsident diffamiert EU-Kommissions-Präsident Jean-Claude Juncker als Förderer illegaler Zuwanderung. Die Reaktion darauf ist die Drohung des Rauswurfs von Orbáns Partei Fidesz aus dem Fraktions-Verbund der europäischen Konservativen.

Migration, Sicherheit und Integration: Diese Themen stehen auf der Tagesordnung der "Werkstattgespräche", zu denen sich am Sonntag 100 Experten der CDU in der Zentrale in Berlin treffen. Vorab forderten mehrere Politiker, bei der Abschiebung von straffälligen Asylbewerbern schärfer durchgreifen zu können.

Neuer Streit in der Europäischen Union über Migration: Wie aus Diplomatenkreisen am Samstag bekannt wurde, hat Ungarn eine gemeinsame Position der EU vor einem Außenministertreffen mit der Arabischen Liga blockiert. Das löste heftige Kritik aus.

Um Identitätstäuschern auf die Schliche zu kommen, hat das Bamf eine Spracherkennungssoftware entwickeln lassen. Doch bisher beherrscht der digitale Helfer nur Arabisch. Und mit guten Dialekt-Kenntnissen lässt sich die Software auch überlisten, wie ein Selbstversuch zeigt.

Der Kampf gegen Migration war im ersten Jahr ein Hauptthema der neuen Regierung in Österreich. Jetzt sattelt sie thematisch langsam drauf. Die Koalitionäre sind kollegial und wachsam zugleich.

Sami A. darf nun doch abgeschoben werden. Das hat das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen entschieden. 

Der Umgang Deutschlands mit dem Migrationspakt der Vereinten Nationen wird derzeit wieder diskutiert. Während die Befürworter einer Unterschrift vor allem Schutz und Rechte von Migranten gewahrt sehen, befürchten Gegner, dass der Pakt eine grenzenlosen Migration fördern wird.

Nach seinem hochumstrittenen Einreisestopp für Menschen aus einigen vorwiegend muslimischen Ländern macht US-Präsident Donald Trump erneut ernst bei der Migration. Nun will er das Asylverfahren an der Südgrenze für Lateinamerikaner beschneiden.

CSU-Chef Horst Seehofer, der unter anderem in der Migration die "Mutter aller Probleme" erkannt haben wollte, räumt nun nach dem bayerischen Wahl-Debakel Fehler ein.

Kaum ein Treffen der EU-Spitzen ohne Migration auf der Tagesordnung. EU-Ratschef Tusk will das Thema bei diesem Gipfel zwar klein halten. Die Probleme sind aber längst nicht gelöst. Klappt es in Salzburg?

Die 2016 noch mögliche Abschiebung des mutmaßlichen Messerstechers von Chemnitz ist laut einem Bericht aufgrund eines Aktenfehlers unterblieben. 

Horst Seehofer soll in einer CSU-internen Runde Migration als die "Mutter aller Probleme" in Deutschland bezeichnet haben. Dieser Aussage hat Kanzlerin Angela Merkel nun widersprochen. Zustimmung erntet der Bundesinnenminister von Seiten der AfD.