BAMF - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

Laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ist der Asylantrag des Miri-Clan-Mitgliedes Ibrahim Miri abgelehnt worden. Außerdem gibt es eine neue Abschiebungsdrohung gegen den Mann.

Die Bremer Außenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge soll in mindestens 1200 Fällen Asylanträge zu Unrecht bewilligt haben. Nun hat die Bremer Staatsanwaltschaft einem Medienbericht zufolge beim Landgericht Anklage gegen die frühere Leiterinder Behörde erhoben.

Die ÖVP will nach der Nationalratswahl in Sachen Asyl und Integration an ihrem restriktiven Kurs festhalten. Unsere Gesellschaft hat sich durch Migration und Zuwanderung "massiv" verändert, sagte ÖVP-Chef Sebastian Kurz bei der Vorstellung eines Teils des türkisen Wahlprogramms am Dienstag. Daher benötige es eine Reihe von Maßnahmen, um die "österreichische Identität" zu bewahren.

Seit 2015 bewegt das Thema Asyl und Migration die Bundesrepublik. Damals brachen Tausende Flüchtlinge aus Ungarn nach Deutschland auf und lösten die erste Massenankunft von Flüchtlingen in der Bundesrepublik seit der Wiedervereinigung aus. Web.de gibt einen Überblick über die wichtigsten Fragen, mit denen wir auf das vergangene Jahr zurückblicken.

Eine aufwendig recherchierte Doku räumt mit Missverständnissen auf und präsentiert das Thema Migration aus neuem Blickwinkel.

Die designierte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat Italien Entlastung bei der Migration versprochen. "Ich schlage einen neuen Migrationspakt vor (...) und einen neuen, frischen Start bei der Migration", sagte die deutsche Politikerin bei einem Treffen mit Ministerpräsident Giuseppe Conte am Freitag in Rom.

Weltweit sind nach Angaben der Vereinten Nationen seit 2014 im Schnitt rund 320 Kinder und Jugendliche pro Jahr im Zusammenhang mit Migration gestorben oder werden vermisst. Wie die Internationale Organisation für Migration (IOM) in einem am Freitag veröffentlichten Bericht schreibt, waren es zwischen 2014 und 2018 insgesamt fast 1.600 Migranten unter 18 Jahren.

Die illegale Migration und die Flüchtlingspolitik der Trump-Regierung sind in den USA einmal mehr das bestimmende Thema: Kleinkinder vegetieren, von ihren Eltern getrennt, unter katastrophalen Bedingungen in Lagern dahin. Die Einwanderungsbehörde gibt zu, überfordert zu sein. Der Oberste Grenzschützer tritt nach nur zwei Monaten zurück. Und dann ist da noch ein bestürzendes Foto. 

US-Präsident Trump hat schon vor Monaten einen Notstand an der Grenze zu Mexiko verhängt. Er will härter gegen Migranten vorgehen, die durch das Nachbarland illegal in die USA kommen. Nun straft er Mexiko wirtschaftlich ab - mit Strafzöllen auf alle Importe.

Mehr Grenzkontrollen, höhere Rückführquoten, Drohnen für Frontex? Die politischen Ansichten der europäischen Parteien zum Thema Migration unterscheiden sich teils deutlich.

Im Zuge des starken Flüchtlingszuzugs hat das Bundeskriminalamt mehr als 5.000 Hinweise auf mögliche Kriegsverbrecher unter Asylsuchenden erhalten.

Im Sommer ließ Horst Seehofer im Streit um die Migration fast die Koalition platzen. Kanzlerin Merkel kämpfte unter diesem Druck in Brüssel für schärfere Asylregeln. Was ist daraus geworden? Und wo ist eigentlich der Innenminister?

Viktor Orbán geriert sich als Europas Vorkämpfer gegen Migration. Ungarns Ministerpräsident diffamiert EU-Kommissions-Präsident Jean-Claude Juncker als Förderer illegaler Zuwanderung. Die Reaktion darauf ist die Drohung des Rauswurfs von Orbáns Partei Fidesz aus dem Fraktions-Verbund der europäischen Konservativen.

Migration, Sicherheit und Integration: Diese Themen stehen auf der Tagesordnung der "Werkstattgespräche", zu denen sich am Sonntag 100 Experten der CDU in der Zentrale in Berlin treffen. Vorab forderten mehrere Politiker, bei der Abschiebung von straffälligen Asylbewerbern schärfer durchgreifen zu können.

Neuer Streit in der Europäischen Union über Migration: Wie aus Diplomatenkreisen am Samstag bekannt wurde, hat Ungarn eine gemeinsame Position der EU vor einem Außenministertreffen mit der Arabischen Liga blockiert. Das löste heftige Kritik aus.

Um Identitätstäuschern auf die Schliche zu kommen, hat das Bamf eine Spracherkennungssoftware entwickeln lassen. Doch bisher beherrscht der digitale Helfer nur Arabisch. Und mit guten Dialekt-Kenntnissen lässt sich die Software auch überlisten, wie ein Selbstversuch zeigt.

Der Kampf gegen Migration war im ersten Jahr ein Hauptthema der neuen Regierung in Österreich. Jetzt sattelt sie thematisch langsam drauf. Die Koalitionäre sind kollegial und wachsam zugleich.