In der Zwischenrunde der Europa League hat Eintracht Frankfurt ein Traumlos erwischt - zumindest für den Trainer der Hessen, Adi Hütter. Bayer Leverkusen freut sich auf einen früheren Gewinner der Champions League und der VfL Wolfsburg auf Zlatan Ibrahimovics Ex-Klub.

Mehr Europa League-Themen finden Sie hier

Die deutschen Europa-League-Teilnehmer haben attraktive Zwischenrundengegner erwischt.

Champions-League-Absteiger Bayer Leverkusen spielt gegen den FC Porto, Eintracht Frankfurt bekommt es mit dem österreichischen Serienmeister Red Bull Salzburg zu tun. Der VfL Wolfsburg trifft auf Malmö FF.

Das ergab die Auslosung am Montag im Hauptquartier der Europäischen Fußball-Union (UEFA) in Nyon.

Europa League: Ende Februar wird das Sechzehntelfinale gespielt

Die Hinspiele werden am 20. Februar 2020 ausgetragen, die Rückspiele eine Woche später. Danzig ist Gastgeber des Endspiels am 27. Mai 2020.

Frankfurt, im Vorjahr erst im Elfmeterschießen des Halbfinals am späteren Sieger Chelsea London gescheitert, hatte sich in dieser Saison zum Weiterkommen gezittert.

Beinahe wäre die Eintracht aufgrund eines 2:3 daheim gegen Vitoria Guimaraes am letzten Spieltag noch hinter Standard Lüttich geblieben. Die Belgier aber kamen parallel über ein 2:2 gegen Arsenal London nicht hinaus.

Eintracht Frankfurt bekommt es mit Erling Haaland zu tun

Gegen Salzburg muss sich Frankfurt steigern. "Auf der einen Seite freue ich mich auf das Wiedersehen mit Salzburg. Auf der anderen Seite ist uns bewusst, dass wir ein schweres Los erwischt haben", kommentierte Eintracht-Trainer Adi Hütter das Ergebnis der Ziehung.

Sportdirektor Bruno Hübner klang deutlich euphorischer: "Salzburg ist ein Hammerlos. Ich freue mich auf dieses Highlight."

Angeführt von Torjäger Erling Haaland, hat Red Bull Salzburg eine starke Champions League gespielt und nur knapp hinter Titelverteidiger FC Liverpool und dem SSC Neapel Platz drei belegt. Vor zwei Jahren hatte Salzburg auch schon den BVB in der Europa League ausgeschaltet.

Für Leverkusen geht es nach Portugal. Der 28-malige Meister FC Porto, der gewöhnlich Dauergast in der Königsklasse ist, hatte diesmal mit der Europa League vorliebnehmen müssen.

Dort aber gelang dem Champions-League-Sieger von 2004 als Gruppensieger das Weiterkommen. In der heimischen Liga ist der Klub Zweiter. "Das ist ein attraktiver Gegner", weiß Bayers Sportdirektor Rudi Völler. "Porto ist eine Topmannschaft, als aktueller Tabellenzweiter in Portugal eine echte sportliche Herausforderung."

Bayer Leverkusen scheiterte in der Champions League

Leverkusen war in der Champions League nach einem 0:2 daheim gegen Juventus Turin als Gruppendritter hinter den Italienern und Atlético Madrid ausgeschieden und damit in die Europa League gerutscht.

Dort hatte die Werkself schon in der vergangenen Saison gespielt - allerdings mit mäßigem Erfolg. In der Zwischenrunde war gegen die Russen des FK Krasnodar Endstation.

Malmö FF entließ Ex-Bundesliga-Torjäger Uwe Rösler

Wolfsburgs Gegner Malmö war bis vor wenigen Tagen noch vom Deutschen Uwe Rösler trainiert worden, ehe der Klub die Trennung vollzog. Die aktuelle Saison beendete Malmö als Zweiter in Schweden.

Deshalb warnt Wolfsburgs Sportdirektor Jörg Schmadtke: "Wenn man sich anschaut, wer alles in der Zwischenrunde vertreten ist, kann man sagen, dass es ein machbares Los ist. Was allerdings nicht heißt, dass man Malmö unterschätzen darf."

Es sei "für skandinavische Mannschaften üblich", dass sie "robust" aufträten. "Sie versuchen, über die Zweikampfführung die Spiele zu gewinnen", analysierte Schmadtke. "Da müssen wir gegenhalten." (hau/AFP/dpa)

Bildergalerie starten

Die besten Bilder der Bundesliga-Saison 2019/20: Jubel, Enttäuschung, Emotionen

Bemerkenswerte Momente der Bundesliga-Saison 2019/20: Hier finden Sie - regelmäßig aktualisiert - Momente, die im Gedächtnis bleiben.