Christian Kern

Das zweite Aufeinandertreffen der sechs Spitzenkandidaten stand im Zeichen der "Dirty Campaigning"-Affäre rund um Tal Silberstein. Bundeskanzler Christian Kern musste einiges einstecken, präsentierte sich aber auch erstaunlich angriffslustig. Sebastian Kurz war aber ebenso häufig Zielscheibe.

Christian Kern will die "volle Aufklärung" der am Samstag bekannt gewordenen Schmutzkübelkampagne. Es könne auch Querverbindungen zu anderen Parteien geben.

Die jüngsten Enthüllungen um eine Schmutzkübelkampagne gegen Sebastian Kurz sind der Supergau im Peiten-, Pech- und Pannenwahlkampf der SPÖ. Das Rennen um Platz eins scheint gelaufen. Und genau das ist die letzte Chance für Christian Kern: Eine "Jetzt erst recht"-Stimmung zu erzeugen. 

Unangenehme Überraschung für den Kanzler: Wer auf der Website Christiankern.at surfen will, landet unweigerlich auf der Homepage seines Herausforderers Sebastian Kurz. 

Einen "klaren Verstoß gegen die Regeln der Pressefreiheit" sieht Kai Diekmann im Inserate-Boykott, den Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) über "Österreich" verhängt hat. Er kenne keinen vergleichbaren Fall in Deutschland, betont der Ex-Herausgeber der "Bild".

Keine Interviews mehr, keine Inserate: Christian Kern ruft einen Boykott von "Österreich" und "Oe24.at" aus. Das Blatt reagiert mit einer spöttischen Stellungnahme.

Der Körpersprache-Experte, Autor und Coach Stefan Verra hat sich für GMX.at die erste Elefantenrunde genau angeschaut. Der Profi über die Stärken und Schwächen der unterschiedlich gestikulierenden Spitzenkandidaten und über jene, die ihn am meisten überzeugt haben.

Bei der Elefantenrunde Puls 4 diskutierten Christian Kern (SPÖ), Sebastian Kurz (ÖVP), Heinz-Christian Strache (FPÖ), Ulrike Lunacek (Grüne), Matthias Strolz (Neos) und Peter Pilz (Liste Peter Pilz) miteinander.

Puls 4 brachte gestern das erste Aufeinandertreffen der sechs Spitzenkandidaten von SPÖ, ÖVP, FPÖ, Grünen, NEOS und der Liste Pilz. In einer fahrigen, aber großteils gemäßigten Diskussion wurden das vorzeitige Ende der großen Koalition, die Türkisfärbung der ÖVP, die Flüchtlingskrise und Mietobergrenzen thematisiert.

Überraschend untergriffig sind am Montagabend Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) und Neos-Chef Matthias Strolz im Duell auf Puls 4 geworden. Das Gespräch zwischen Kern und Grünen-Spitzenkandidatin Ulrike Lunacek lief vergelichsweise harmlos. Hier die Highlights der Sendung zum Nachsehen.

Die Wahlkonfrontationen sind am Montagabend auf Puls 4 in die nächste Runde gegangen. Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) begegnete Ulrike Lunacek (Grüne) sehr freundlich, um sich danach mit Matthias Strolz (Neos) Wortduelle zu liefern. Einziger roter Faden: Kern betonte seine Verantwortung als Bundeskanzler.

Bei Puls 4 trifft Christian Kern heute Abend zunächst auf Ulrike Lunacek und im Anschluss auf Matthias Strolz.

Die Bundesländerzeitungen luden Christian Kern, Sebastian Kurz und Heinz-Christian Strache zur ersten großen Wahldiskussion. Keiner der drei glänzte, keiner hat versagt. Weiterhin gilt: Alles ist möglich, nichts ist fix. 

Seltene Einigkeit in der Koalition: Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) und Außenminister Sebastian Kurz stellen sich gegen die Pläne von Jean-Claude Juncker. Der EU-Kommissionspräsident will die Ausweitung des Schengenraums auf alle Staaten der Union.

Der Verlust der Kanzlerschaft wäre für die Sozialdemokraten zunächst ein massiver Schock. Auf lange Sicht könnten die Genossen aber auf der Oppositionsbank neu erstarken. 

Richard Lugner ist sich sicher, dass Österreich einen neuen Kanzler bekommt. Im Interview spricht der König der Baulöwen über den Wahlkampf zur kommenden Nationalratswahl, die Herren Kern, Kurz und Strache sowie über den Existenzkampf auf den hinteren Plätzen.

Bundeskanzler Christian Kern stellte sich als fünfter und letzter Parteichef den Fragen von Sommergespräche-Moderator Tarek Leitner. Er stellte klar, dass die SPÖ, falls sie nicht erste bei der Wahl werden sollte, in die Opposition gehen wird. Eine Koalition mit der FPÖ schloss er aber nicht dezidiert aus.

Die SPÖ hat ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Bundeswahlliste bei der Nationalratswahl vorgestellt. Hinter Bundeskanzler Christian Kern auf Platz zwei gibt es eine Überraschung.

Im Herbst heißt es wieder: Kreuzerl machen! Am 15. Oktober 2017 wählt Österreich eine neue Bundesregierung. Davor werden die Spitzenkandidaten im TV diskutieren. Wie haben die wichtigsten Termine für sie zusammengestellt.

Christian Kern, Sebastian Kurz oder Heinz-Christian Strache: Wer kann die meisten Follower und Reaktionen in sozialen Medien auf sich vereinen? Dieser Frage geht ein Monitoring-Start-up nach - mit teils überraschenden Ergebnissen.

Der Körpersprache-Experte, Autor und Coach Stefan Verra über den Zeigefinger von Sebastian Kurz, Christian Kerns Kapitalfehler, aggressive Wahlkampf-Gesten von Heinz-Christian Strache und Donald Trump sowie körpersprachliche Unsicherheiten von Politikern.

Die Turbulenzen in der Wiener Partei schaden der SPÖ im Wahlkampf mehr als die taktischen Schnitzer von Christian Kern. Auch die Rücktritts-Ankündigung von Bürgermeister Häupl ändert nichts am Grundproblem: Die Wiener Roten sind nicht mobilisierungsfähig.

Sebastian Kurz liegt in der Kanzlerfrage weiter voran, verliert im Vergleich zum Juli aber deutlich. Christian Kern holt auf - seine Partei allerdings nicht.

Während Österreich debattiert, ob das Pensionsplus nicht ein überteuertes Wahlzuckerl ist, staunt Deutschland über das "Rentenparadies". Der große Nachbar kassiert deutlich weniger Rente - was macht Österreich besser?

"Sebastian, ich will ein Kind von dir": Das Kabarett-Duo Gebrüder Moped nimmt in Song den ÖVP-Chef Sebastian Kurz aufs Korn.