Europäische Union - EU

US-Präsident Trump will sich in der Ukraine-Affäre nichts zu Schulden haben kommen lassen. Die brisante Aussage des geschäftsführenden US-Botschafters in Kiew nährt Zweifel daran.

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen steht in den Startlöchern. Welche Herausforderungen kommen auf sie zu? Läuft sie Gefahr, sich der extremen Rechten anzubiedern?

Es begann mit David Camerons Wahlversprechen, die Briten entscheiden zu lassen, ob das Land aus der Europäischen Union ausscheiden soll: das Brexit-Drama. Über drei Jahre nach dem "Leave"-Votum ist der EU-Austritt noch immer nicht vollzogen. Für alle, die den Überblick verloren haben, eine Chronologie der wichtigsten Ereignisse.

Stand jetzt verlässt Großbritannien die Europäische Union zum 31. Oktober. In den wenigen verbleibenden Tagen könnte jedoch noch einiges geschehen. Das wichtigsten Etappen im Brexit-Zeitplan: 

Nach fünf Jahren an der Spitze der EU-Kommission geht Jean-Claude Juncker demnächst in den Ruhestand. Vor dem Europaparlament verabschiedet er sich mit einem flammenden Appell.

"Mr Speaker" - so wird der Präsident des Unterhauses angesprochen. Der klein gewachsene John Bercow übt sein Amt mit Wortwitz und Überzeugung aus. Unumstritten ist der Politiker aber nicht - nun hat er mitten im Brexit-Streit seinen Rückzug angekündigt.

Manchen galt sein Humor als speziell, andere feierten ihn für seine lockere Art. Nun tritt er ab: Hinter Jean-Claude Juncker liegt eine bewegte Zeit als Kommissionspräsident. Brexit, Trump und Flüchtlingskrise haben Teile seiner Pläne für die vergangenen fünf Jahre durcheinandergewirbelt. Was hat er erreicht, woran ist er gescheitert?

Wieder eine Schlappe für Boris Johnson im britischen Parlament: Parlamentspräsident John Bercow hat entschieden, dass nicht am Montag über Johnsons Brexit-Deal abgestimmt werden soll.

Mehr als drei Jahre nach dem Brexit-Referendum ist noch immer nicht klar, ob das Vereinigte Königreich die EU verlässt, wenn ja, wann und zu welchen Bedingungen. Das sorgt für jede Menge Frust auf allen Seiten. Nun sieht es so aus, als könnte das Hin und Her in absehbarer Zeit ein Ende haben. 

Natürlich lässt die Runde bei "Anne Will" keine Gelegenheit aus, dem irren US-Präsidenten die Schuld am Fiasko in Nordsyrien zuzuschieben. Aber die tieferen geopolitischen Ursachen werden in einer bitteren Lektion in Realpolitik deutlich.

Er wolle "lieber tot im Graben" liegen, als eine Verlängerung der Brexit-Frist zu beantragen. Nun aber musste der britische Premier Boris Johnson wohl oder übel genau das tun. Oder doch nicht?

Die britische Regierung bittet um Aufschub des Brexit-Termins - aber eigentlich nicht wirklich. Stattdessen droht sie weiter mit Chaos am 31. Oktober. Die EU-Seite versucht, die Nerven zu behalten.

Nach der Entscheidung des britischen Unterhauses, vorerst nicht über Boris Johnsons Brexit-Deal mit der EU abzustimmen, musste der Premier gegenüber Brüssel Stellung beziehen. Er tat dies - in gleich mehreren Briefen.

Der "Super Saturday" wurde für Premier Boris Johnson zum Reinfall: London muss Brüssel nun um Aufschub des EU-Austritts bitten.

Britische Regierung will Brexit-Verschiebung in Brüssel beantragen

Schwere Schlappe für Boris Johnson: Das Unterhaus zwingt den Premier in Brüssel eine Verlängerung der Brexit-Frist zu beantragen. Kommt er dem nach? In London drohen weitere Chaostage.

Er ist der Mann, der dem britischen Premier Boris Johnson in die Quere kam - und das nicht zum ersten Mal: Sir Oliver Letwin stellte den Antrag, der zur Verschiebung der Entscheidung über den Brexit-Deal führte.

Einen Deal mit der Europäischen Union hat der britische Premierminister Boris Johnson erreicht. Nun muss er um eine Mehrheit zuhause im Parlament kämpfen - das wird jedoch alles andere als einfach. Wie die Abstimmung am Samstag im Unterhaus ausgeht, ist völlig ungewiss. Hier erhalten Sie alle Brexit-News im Blog.

Das britische Unterhaus stimmt heute über den Vertrag mit der EU ab. Es wird eine hitzige Debatte erwartet.

Überraschend hat sich die Türkei in Verhandlungen mit den USA auf eine vorläufige Kampfpause in Nordsyrien eingelassen. Doch das Abkommen ist fragil, die Gemengelage schwierig. Während Russland geschickt handelt, haben die Europäer ihren Einfluss schon lange verspielt – profitieren könnte am Ende der Islamische Staat, warnt ein Experte.

Zu Halloween will der britische Premier Boris Johnson raus aus der EU. Dafür hat er mit Brüssel nach langem Ringen einen Deal geschlossen. Doch ist immer noch unsicher, ob der Austritt aus der EU Ende Oktober auch wirklich kommt. Am Samstag ist Showdown.

Ein geregelter Austritt der Briten aus der Europäischen Union scheint nun in greifbarer Nähe: Die EU und Großbritannien einigten sich auf ein Abkommen. Am Samstag wird das britische Parlament darüber abstimmen. Die nordirische DUP will das Abkommen nicht unterstützen. Alle Brexit-News finden Sie hier im Blog.

Die irische Grenzfrage gehört zu den Hauptstreitpunkten im Brexit. Nun soll es neue Vorschläge von Großbritannien dafür geben. Der derzeitige EU-Ratsvorsitzende Antti Rinne bezweifelt derweil, dass sich die EU und das Vereinigte Königreich vor dem anstehenden Gipfel einigen werden. Alle aktuellen Nachrichten zum EU-Austritt des Vereinigten Königreichs finden Sie hier.

Der erste Tag der Feuerpause in Nordostsyrien bringt in den meisten Gebieten Ruhe - aber nicht in allen. Kurdenmilizen sagen, sie wollten doch noch nicht abziehen. Aus der EU kommt scharfe Kritik an dem Abkommen: Es sei eine Aufforderung zur Kapitulation an die Kurden.