Europäische Union - EU

Amtsmissbrauch, das Befeuern von Ängsten und sexuelle Belästigung: An seinem ersten Tory-Parteitag als britischer Premierminister sieht sich Boris Johnson gleich mehreren schweren Anschuldigungen ausgesetzt.

Die britische Polizei-Aufsichtsbehörde soll Vorwürfe des Amtsmissbrauchs gegen Premierminister Boris Johnson aus seiner Zeit als Londoner Bürgermeister prüfen. Das teilte die Londoner Stadtverwaltung GLA (Greater London Authority) am Freitag mit. Ein entsprechender Prüfantrag sei an die zuständige Aufsichtsbehörde geschickt worden.

Aus der eigenen Familie weht Boris Johnson ein scharfer Wind entgegen: Nicht nur stellte sich sein Bruder gegen ihn, nun übt auch Johnsons Schwester Kritik am britischen Premier. Ihr ist vor allem seine Wortwahl im Parlament ein Dorn im Auge.

Die erste Parlamentssitzung nach der widerrechtlich von Boris Johnson verordneten Zwangspause lief verbal völlig aus dem Ruder. Abgeordnete aller Parteien kritisierten die Eröffnungsrede des britischen Premierministers aufs Schärfste. Unterhauschef Bercow beschrieb die Atmosphäre als "toxisch".

Mit seiner Kriegsrhetorik stößt der britische Premier in London und Brüssel immer mehr auf Kritik. Doch er will auch weiterhin von "Kapitulation" und "Verrat" sprechen, wenn es um den Brexit geht.

Die Richter haben einen Machtwort gesprochen: Die britischen Abgeordneten dürfen seit Mittwoch wieder im Parlament tagen. Schon am ersten Tag geht es im Unterhaus wieder hoch her.

Das Telefont zwischen Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyi bestimmt weiter die Schlagzeilen. Wie nun bekannt wurde, äußerte sich der US-Präsident in dem Gespräch auch negativ über Angela Merkel.

"Schäm Dich, Erdogan!": Mit einem Holocaust-Vergleich hat sich der türkische Präsidenten scharfe Kritik aus Israel eingehandelt. 

Boris Johnson hat eine juristische Ohrfeige dafür kassiert, dass er das Parlament in die Zwangspause schickte. Doch was bedeutet das Urteil des Supreme Courts nun für mögliche Lösungen im Streit um den Brexit?

Das oberste britische Gericht hat die von Premierminister Boris Johnson auferlegte Zwangspause des Parlaments für rechtswidrig erklärt. Das entschied der Supreme Court am Dienstag in London. Für den Regierungschef ist das eine heftige Niederlage.

US-Präsident Trump ist seit jeher auf Konfrontationskurs mit dem Iran. Bislang haben die Europäer vereint dagegengehalten. Doch vor der UN-Vollversammlung bröckelt diese Front. Briten-Premier Boris Johnson springt Trump bei.

Kanzlerin Angela Merkel hat mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan über die weitere Umsetzung des Flüchtlingsabkommens zwischen der EU und der Türkei gesprochen.

Die drei EU-Staaten Deutschland, Frankreich und Großbritannien betonen, dass sie dennoch am Atomabkommen mit dem Iran festhalten.

Allein in der EU werden jedes Jahr 25 Millionen Tonnen Kunststoff hergestellt. Ein Teil davon landet als Plastikmüll in unserer Umwelt – zumeist leiden die Ozeane und ihre Bewohner unter den Abfällen. Eine Form des Plastikabfalls, der in die Kritik geraten ist, wird als Mikroplastik bezeichnet.

Deutschland hat sich mit Frankreich, Italien und Malta auf ein Notfallsystem zur Verteilung aus Seenot geretteter Migranten geeinigt.

Die europäischen Autobauer gelten nicht gerade als verschworene Gemeinschaft und sind sich längst nicht immer grün. Doch der drohende No-Deal-Brexit hat eine seltene Einigkeit erzeugt. Eine gemeinsame Erklärung warnt vor erdbebenartigen Folgen für die Wirtschaft.

Blicken die Briten im Brexit-Wirrwar eigentlich selbst noch durch? Was erwartet uns als Nächstes? Wohin steuert Boris Johnson das Vereinigte Königreich? Und was verbindet ihn mit US-Präsident Donald Trump? Wera Hobhouse, gebürtige Deutsche mit Sitz im House of Commons für die Liberal Democrats, klärt auf.

Finnland setzt Großbritannien beim Thema Brexit unter Druck: Antti Rinne, der derzeit den EU-Ratsvorsitz inne hat, stellt Premierminister Boris Johnson ein Ultimatum. Lässt dieser die Frist verstreichen, ist laut Rinne der Ofen aus. Großbritannien reagiert kühl.

Die österreichische Regierung wird zu einem Nein zum EU-Mercosur-Abkommen auf EU-Ebene verpflichtet und schiebt dem Pakt damit einen Riegel vor.

Die EU und Großbritannien verhandeln nun auch offiziell wieder miteinander. Ob Brüssel und London eine Einigung zum EU-Austritt in sechs Wochen finden, ist aber völlig ungewiss.

Entgegen der öffentlichen Wahrnehmung stammen Menschen, die nach Österreich zuwandern, großteils aus anderen EU-Ländern. Unter den Top Ten der Herkunftsländer von Migranten findet sich nur Syrien - auf Platz fünf - als nicht europäisches Land. 

In der Europäischen Union werden einige Medikamente mit dem Wirkstoff Ranitidin zurückgerufen. Sie seien wahrscheinlich krebserregend. Welcher Hersteller betroffen ist.

Es war das erste Aufeinandertreffen des neuen britischen Premiers und des EU-Kommissionschefs - und es blieb ohne Erfolg. Bei einem Arbeitsessen in Luxemburg fanden die Politiker keine Lösung im Brexit-Chaos - vorerst.

Vor Kurzem wurden in den USA auffallend viele junge Menschen wegen einer akuten Lungenkrankheit behandelt, die sich möglicherweise auf den Konsum von E-Zigaretten zurückführen lässt. Sind E-Zigaretten vielleicht viel gefährlicher, als man bislang annahm? Wir haben einen Lungenfacharzt befragt.